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Olympia-Testläufe der Biathleten in China abgesagt

RP ONLINE-Logo RP ONLINE 31.01.2020 RP ONLINE

Düsseldorf. Der Coronavirus versetzt China in den Ausnahmezustand. Auch auf den Sport hat die Infektionskrankheit bereits Auswirkungen. Wir zeigen Ihnen, welche Veranstaltungen betroffen sind.

 Menschen mit Mundschutz stehen vor einem Sanitätshaus in Nanjing an. © Uncredited Menschen mit Mundschutz stehen vor einem Sanitätshaus in Nanjing an.

Sieben Trainer des niederländischen Erstliga-Fußballclubs Ajax Amsterdam können der Zeitung „De Telegraaf“ zufolge wegen des Coronavirus nicht zurück an ihren Arbeitsplatz. Ajax arbeite mit dem chinesischen Verein Guangzhou R&F zusammen, wo die sieben Fußballlehrer normalerweise im Einsatz seien. Nach einem Heimaturlaub in den Niederlanden während der chinesischen Neujahrsferien kämen die Trainer nun nicht nach China zurück, meldete die Zeitung am Freitag. Zugleich säßen drei ehemalige Spieler von Feyenoord Rotterdam in China fest. Es werde erwartet, dass Giovanni van Bronckhorst, Jean-Paul van Gastel und Arno Philips nun dieses Wochenende in die Niederlande reisen könnten, schrieb „De Telegraaf“.

+++++30. Januar 2020+++++

Hallen-WM der Leichtathleten abgesagt

Die Verbreitung des Coronavirus in China hat am Mittwoch die bislang größten Folgen für die Sportwelt verursacht. Der Leichtathletik-Weltverband World Athletics sagte die für den 13. bis 15. März in Nanjing geplante Hallen-WM wegen der Epidemie ab. Die Titelkämpfe sollen erst im März 2021 nachgeholt werden.

"Wir wissen, dass China alles unternimmt, um das Coronavirus in den Griff zu bekommen, und wir unterstützen alle Bemühungen. Aber wir müssen unseren Athleten, Mitgliedsverbänden und Partnern eine klare Linie in einer komplexen und sich schnell entwickelnden Angelegenheit mit auf den Weg geben", hieß es in einer Mitteilung des Verbandes.

Das medizinische Team des Weltverbandes habe darauf hingewiesen, dass die Ausbreitung des Virus in China und im Ausland immer noch auf einem besorgniserregenden Niveau sei und deshalb alle Großveranstaltungen vermieden werden sollten, die sich verschieben ließen.

Aufgrund des frühen Termins der Olympischen Spiele in Tokio (24. Juli bis 9. August) ist die Hallensaison auf ein sehr enges Zeitfenster begrenzt. Eine terminliche Verlegung mit dem Austragungsort Nanjing war daher nicht möglich. Die Überlegungen, die WM am alten Termin an einem anderen Ort auszutragen, seien verworfen worden.

+++++30. Januar 2020+++++

Chinas Tischtennis-Stars vor Deutschland-Reise wegen Virus untersucht

Alle chinesischen Tischtennis-Nationalspieler sind vor und während ihrer Reise zu den German Open intensiv wegen des sich ausbreitenden Coronavirus untersucht worden. Das bestätigte der Weltverband ITTF am Donnerstag am Spielort in Magdeburg. „Die ITTF hat eng mit dem chinesischen Team zusammengearbeitet, um dessen Sicherheit und die Sicherheit anderer Spieler zu gewährleisten. Das chinesische Team hat auch strenge Vorschriften seiner Regierung zu befolgen“, sagte der ITTF-Marketing-Direktor Matthew Pound.

Die dominierende Nation im Tischtennis ist noch bis zum Sonntag mit je 14 Spielerinnen und Spielern bei dem deutschen Turnier der World-Tour-Serie aktiv. Dass sich ein Mitglied des Teams mit dem Coronavirus angesteckt haben könnte, halten alle Beteiligten in Magdeburg auch deshalb für sehr unwahrscheinlich, weil die komplette chinesische Nationalmannschaft vor ihrer Abreise nach Deutschland für mehrere Wochen im Trainingszentrum des Verbandes in Peking zusammengezogen worden war. Die chinesische Hauptstadt liegt rund 1100 Kilometer von der Stadt Wuhan entfernt, die als Ausgangspunkt des Virus gilt, an dem nach Angaben der chinesischen Gesundheitsbehörde schon mindestens 170 Menschen gestorben sind.

„Wir nehmen das Thema ernst“, sagte der deutsche Sportdirektor Richard Prause dem MDR. „Die chinesische Delegation geht mit der Gefahr aber sehr vorbildlich um. Hier wird täglich bei jedem Fieber gemessen, um bei den ersten Anzeichen reagieren zu können.“

+++++29. Januar 2020+++++

Hockey-Spiele zwischen China und Belgien fallen aus

Wegen des Ausbruch des Coronavirus hat der Internationale Hockeyverband FIH die Pro-League-Spiele zwischen den Frauen-Nationalmannschaften von China und Belgien abgesagt. Das teilte die FIH am Dienstag mit. Die Spiele hätten am 8. und 9. Februar in Changzhou, gut 700 Kilometer entfernt vom Ausbruchsort Wuhan, ausgetragen werden sollen. Es wird geprüft, ob die Spiele zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden können. Die deutschen Frauen sollen am 25. und 26. April in Berlin gegen China antreten.

+++++28. Januar 2020+++++

Wegen Coronavirus: Skirennen in China vor Absage - Teams gegen Reise

Wegen des vor allem in Teilen Chinas grassierenden neuen Coronavirus steht der Olympia-Test der alpinen Skirennfahrer unmittelbar vor der Absage. Gut zweieinhalb Wochen vor den nahe Peking geplanten Speed-Rennen sprechen sich die meisten Teams und auch Vertreter des Weltverbandes FIS deutlich gegen die Wettkämpfe auf den Olympia-Strecken von 2022 in Yanqing aus, wie die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag erfuhr. Auch die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete darüber.

Herren-Rennchef Markus Waldner sagte auf dpa-Anfrage, dass die geplante Herren-Abfahrt und der Super-G noch nicht offiziell abgesagt seien. Man warte auf eine Mitteilung der Veranstalter oder des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Mit dieser wurde am Dienstagabend oder spätestens am Mittwoch gerechnet.

Ungeachtet der Entscheidung scheint bereits jetzt sicher zu sein, dass kein deutsches Team nach China reisen wird. Der Deutsche Skiverband (DSV) lässt es seinen Athleten nämlich offen, ob sie den Trip antreten wollen. Das berichtete Alpinchef Wolfgang Maier der dpa. Er werde niemanden zwingen. „In 100 Jahren übernehme ich dafür keine Verantwortung“, betonte er angesichts der Situation.

Auch aus anderen nationalen Verbänden, von beteiligten Skifirmen und sogar aus der FIS war zu hören, dass viele Beteiligte am Weltcup auf keinen Fall nach China fliegen werden. Die Gesamtzahl der weltweit bekannten Erkrankungen war am Dienstag auf mehr als 4500 gestiegen. In China starben mindestens 106 Menschen an der Lungenkrankheit.

Eine große Sorge in der Ski-Szene war, dass während der Wettkämpfe eine Situation eintreten könnte, in der die Teams nicht mehr aus dem Land reisen dürfen. Um die Verbreitung des Virus einzudämmen, hat China nämlich Teile des Landes praktisch unter Quarantäne gesetzt. Die Olympia-Strecken in Yanqing liegen mehr als 1000 Kilometer nördlich der Millionenstadt Wuhan, in der das aus dem Tierreich stammende Virus erstmals auf Menschen übergesprungen sein soll. Allerdings ist der Erreger inzwischen in fast jeder Provinz oder Region des Landes aufgetaucht.

China selbst sagte bereits die nationalen Winterspiele in der Inneren Mongolei ab - und dieses Gebiet ist von Wuhan noch wesentlich weiter entfernt als Yanqing in der Nähe von Peking. Wegen der Notlage wurden selbst in Metropolen wie der Hauptstadt Peking und Shanghai sowie mehreren Provinzen die Überlandverbindungen mit Bussen ausgesetzt.

Vor den Skirennen wurden in China bereits andere Sportveranstaltungen abgesagt, darunter Olympia-Qualifikationsturniere der Fußballerinnen und Basketballerinnen sowie die Radrundfahrt Tour of Hainan.

Dem Vernehmen hatten sich in den vergangenen Tagen vor allem die Skiteams aus Italien und Frankreich für eine Absage der China-Rennen ausgesprochen. Laut der Nachrichtenagentur APA gibt es auch einen möglichen Ersatzort für die Rennen. Saalbach-Hinterglemm stünde als Austragungsort für die Speed-Wettkämpfe am 15./16. Februar bereit.

+++++27. Januar 2020+++++

eSport: Chinesische LPL wegen Coronavirus unterbrochen

Die chinesische eSport-Liga League of Legends Pro League (LPL) muss aufgrund des grassierenden Coronavirus pausieren. Wie die Veranstalter mitteilten, werde der Ligabetrieb bis auf Weiteres ausgesetzt, um "die Gesundheit unserer Spieler und Fans zu sichern". Aktuell läuft die Frühlingssaison der LPL, davon ist bislang erst ein Spieltag absolviert. Die Fortsetzung war eigentlich für den 5. Februar vorgesehen.

Die LPL ist eine der besten League-of-Legends-Ligen der Welt und stellt mit dem Team FunPlus Phoenix auch den amtierenden Weltmeister. Die WM 2020 wurde ebenfalls nach China vergeben. Die Ligaspiele der 17 Teams umfassenden LPL werden in den Städten Hangzhou, Chengdu, Peking, Suzhou, Xi'an und Shanghai ausgetragen.

Die offizielle Zahl der Todesopfer durch das Coronavirus in China ist nach dem Ausbruch in Wuhan mittlerweile auf mindestens 81 gestiegen, landesweit seien 2744 Menschen infiziert, wie die chinesische Regierung mitteilte. Hinzu kommen rund 6000 Verdachtsfälle.

+++++27. Januar 2020+++++

Tour of Hainan wegen Lungenkrankheit abgesagt

Die Radrundfahrt Tour of Hainan ist wegen der weiter steigenden Fallzahlen der neuen Lungenkrankheit in China abgesagt worden. Das bestätigte der Radsport-Weltverband UCI am Montag. Das Rennen, das zwischen dem 23. Februar und 1. März ausgetragen werden sollte, wird eventuell zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Das chinesische Staatsfernsehen berichtete am Montag unter Berufung auf Behördenangaben, dass die Zahl bestätigter Infektionen am neuartigen Coronavirus im Vergleich zum Vortag um mehr als 700 auf 2744 stieg, die Zahl der Toten um 24 auf 80, weiterhin meist ältere Menschen mit schweren Vorerkrankungen. Damit hat sich die Zahl der bekannten Erkrankungen seit vergangenem Montag, als rund 220 Fälle bestätigt waren, mehr als verzehnfacht. Mit den rund 50 Fällen außerhalb Chinas sind inzwischen fast 2800 Fälle weltweit bestätigt.

+++++27. Januar 2020+++++

Basketball: Olympia-Qualifikationsturnier von China nach Serbien verlegt

Der Basketball-Weltverband Fiba hat das Olympia-Qualifikationsturnier der Frauen angesichts der weiter steigenden Fallzahlen der neuen Lungenkrankheit in China von Foshan nach Belgrad verlegt. Das teilte die Fiba am Montag mit. Das Turnier soll vom 6. bis 9. Februar ausgetragen werden.

Das chinesische Staatsfernsehen berichtete am Montag unter Berufung auf Behördenangaben, dass die Zahl bestätigter Infektionen am neuartigen Coronavirus im Vergleich zum Vortag um mehr als 700 auf 2744 stieg, die Zahl der Toten um 24 auf 80, weiterhin meist ältere Menschen mit schweren Vorerkrankungen. Damit hat sich die Zahl der bekannten Erkrankungen seit vergangenem Montag, als rund 220 Fälle bestätigt waren, mehr als verzehnfacht. Mit den rund 50 Fällen außerhalb Chinas sind inzwischen fast 2800 Fälle weltweit bestätigt.

+++++26. Januar 2020+++++

Coronavirus wirbelt Sportkalender durcheinander: Olympia-Quali nach Australien verlegt

Der Ausbruch des Coronavirus in China hat immer mehr Auswirkungen auf den Sport. Wie die asiatische Fußball-Konföderation AFC am Sonntag mitteilte, wird das für Anfang Februar geplante Olympia-Qualifikationsturniers im Frauenfußball nicht in Nanjing/China sondern in Sydney stattfinden.

Der chinesische Fußballverband CFA habe sich demnach wegen der "aktuellen Situation" als Ausrichter zurückgezogen. Zuvor war das Turnier, an dem Australien, China, Taiwan und Thailand teilnehmen, bereits von Wuhan nach Nanjing verlegt worden.

"Die Sicherheit der Spieler, der Offiziellen und der Fans ist von höchster Bedeutung. Wir sind zuversichtlich, dass wir ein erfolgreiches Turnier in Sydney ausrichten werden", sagte Chris Nikou, Präsident des australischen Fußballverbands FFA.

In der Millionenmetropole Wuhan war der neue Erreger erstmals aufgetreten. Inzwischen sollen sich rund 2000 Menschen infiziert haben, mehr als 50 starben bereits daran. Das Virus hat inzwischen rund ein Dutzend weitere Länder erreicht.

Am vergangenen Freitag war bereits ein Qualifikationsturnier für die Box-Wettkämpfe bei den Sommerspielen in Tokio von Wuhan nach Jordanien verlegt worden. Nach Angaben des Internationalen Olympische Komitees (IOC) werde der Wettbewerb vom 3. bis 11. März in der jordanischen Hauptstadt Amman stattfinden.

Der Hongkong-Marathon, der eigentlich am 9. Februar stattfinden sollte, wurde abgesagt. Zudem verlegte der Tennis-Weltverband ITF das Fed-Cup-Qualifikationsturnier der zweitklassigen Asien-Ozeanien-Gruppe 1 vom chinesischen Dongguan nach Kasachstan. Grund seien die weitreichenden Reiseeinschränkungen, die die chinesische Regierung wegen des Ausbruchs erlassen hat.

Offen ist hingegen noch die Austragung des Ski-Alpin-Testevents für die Olympischen Spielen in Peking 2022, das für Mitte Februar in Yanqing geplant ist. Dort soll es einen Super-G und eine Abfahrt geben.

"Es besteht nicht die Absicht, irgendwelche Risiken einzugehen", sagte Sarah Lewis, Generalsekretärin des Weltverbandes FIS, am Rande des Weltcups in Kitzbühel: "Wir folgen natürlich den Anweisungen der Weltgesundheitsorganisation WHO und sind in enger Abstimmung mit dem IOC." Am Mittwoch soll auf einem Treffen in Garmisch-Partenkirchen über das weitere Vorgehen beraten werden.

+++++26. Januar 2020+++++

Ausbruch der Lungenkrankheit: China sagt nationale Winterspiele ab

Wegen des Ausbruchs des neuen Coronavirus hat China seine nationalen Winterspiele verschoben. Das teilte das Organisationskomitee nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag mit. Die Wettkämpfe sollten eigentlich vom 16. bis 26. Februar in der Inneren Mongolei stattfinden und eine wichtige Vorbereitung für die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking sein. Ebenfalls verschoben wird der Fußball-Supercup zwischen dem Meister und Pokalsieger, der eigentlich für den 5. Februar in Suzhou terminiert war. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

Den chinesischen Behörden zufolge lag die Zahl nachgewiesener Infektionen mit der neuen Lungenkrankheit am Sonntag bei fast 2000. Mehr als 55 Patienten sind gestorben, meist ältere Menschen mit Vorerkrankungen. Am Freitagabend wurden aus Frankreich die ersten drei Fälle in Europa gemeldet. Alle drei Patienten waren aus China gekommen.

+++++23. Januar 2020+++++

DLV-Präsident zu Virus in China: „Noch kein Anlass“ für Maßnahmen

Der Deutsche Leichtathletik-Verband sieht trotz der neuen Lungenkrankheit in China derzeit keinen Handlungsbedarf mit Blick auf die Hallen-Weltmeisterschaften Mitte März in Nanjing. „Wir beobachten das selbstverständlich auch. Im Moment besteht noch kein Anlass für operative Maßnahmen“, sagte DLV-Präsident Jürgen Kessing am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

„Wenn es notwendig wäre, würden wir selbstverständlich entsprechende Maßnahmen ergreifen“, betonte der DLV-Chef. „Dann würden wir uns mit der Medizinischen Abteilung beraten - und natürlich auf die Ärzte hören.“ Die deutschen Leichtathleten würden bei der WM in Nanjing (13. bis 15. März) ohnehin nur „mit einem kleinen Team teilnehmen“, sagte Kessing, weil der Fokus in diesem Jahr klar auf Olympia in Tokio und den Europameisterschaften Ende August in Paris liegt.

Das neuartige Coronavirus, das die Lungenkrankheit auslöst, wurde bis Donnerstag in China bei mindestens 620 Menschen nachgewiesen. Dazu zählten rund 100 schwere Fälle, alle in der Provinz Hubei mit der besonders betroffenen Metropole Wuhan. Nachweisliche Todesursache war das Virus bisher bei 17 Menschen. In Europa ist bisher kein Fall bekannt. Im Kampf gegen die Lungenkrankheit hat China die Millionenstädte Wuhan, Huanggang und Ezhou abgeriegelt.

+++++22. Januar 2020+++++

Olympia-Qualifikation im Frauenfußball und Boxen wegen Virus nicht in Wuhan

Die vorgesehenen Olympia-Qualifikationen im Frauen-Fußball und Boxen in der chinesischen Stadt Wuhan sind wegen der Coronavirus-Fälle abgesagt worden. Der asiatische Fußballverband hat die Qualifikationsspiele nach Nanjing verlegt. Das gab der AFC am Mittwoch bekannt. An den Spielterminen hat sich nichts geändert, die Partien finden vom 3. bis 9. Februar statt. Die Boxer suchen nach einer Alternative.

Die bisherigen Fälle der Lungenkrankheit konnten mit der zentralchinesischen 11-Millionen-Metropole Wuhan in Verbindung gebracht werden. Die chinesischen Behörden rieten den Menschen dort bereits, öffentliche Ansammlungen zu meiden.

Bei dem Qualifikationsturnier der Fußball-Frauen spielen die Teams von China, Australien, Taiwan und Thailand. Die zwei Erstplatzierten kommen weiter. Im März folgt eine Playoffrunde, aus der zwei asiatische Nationen das Ticket für die Spiele in Tokio lösen können. Der chinesische Fußballverband hatte die räumliche Verlegung vorgeschlagen.

Die Qualifikation der Boxer aus Asien und Ozeanien sollte vom 3. bis 14. Februar in Wuhan stattfinden. Am Mittwoch sagte das lokale Organisationskomitee die Wettbewerbe ab. Eine Ersatzlösung soll schnell präsentiert werden. Infrage kämen einen andere chinesische Stadt oder ein Ort im Ausland, hieß es.

+++++22. Januar 2020+++++

Wegen Coronavirus: Olympia-Qualifikationsturnier verlegt

Das Coronavirus in China hat jetzt auch auf den Sport seine Auswirkungen. Ein Teil des Olympia-Qualifikationsturniers im Frauenfußball wird von Wuhan, wo das Virus ausgebrochen war, nach Nanjing verlegt. Das teilte der asiatische Verband AFC am Mittwoch mit. In Wuhan sollte ursprünglich die Gruppe B des Turniers (3. bis 9. Februar) mit dem Gastgeber, Taiwan, Thailand und Australien ausgetragen werden.

Zudem steht auch das Qualifikationsturnier der Boxer, das im kommenden Monat ebenfalls in Wuhan stattfinden soll, vor der Verlegung. Das berichtet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Eine Bestätigung dazu steht aber noch aus.

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