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Olympia-Neuerung: Dieser IOC-Plan macht Köln und Düsseldorf Mut für 2032

EXPRESS-Logo EXPRESS 27.05.2019 Uwe Bödeker
Michael Mronz will die Sommerspiele nach Köln und Düsseldorf holen. © picture alliance / Marius Becker Michael Mronz will die Sommerspiele nach Köln und Düsseldorf holen.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) stellt die Weichen auf Zukunft. Die Spiele sollen endlich nachhaltiger werden und für die Bevölkerung auch mit einem Mehrwert verbunden sein.

Dafür will das IOC jetzt weitere wichtige Entscheidungen treffen.

„Die Olympische Agenda 2020 vor vier Jahren war die Revolution. Nun erleben wir die Weiterentwicklung der Revolution“, sagte IOC-Präsident Thomas Bach.

Eine Arbeitsgruppe des IOC hat fünf Prinzipien ausgearbeitet, die der IOC-Session im Juni in Lausanne zur Abstimmung vorgelegt werden. Darunter ein Punkt, der vor allem der Region um Köln und Düsseldorf Mut macht, denn hier sollen 2032 die Olympischen Sommerspiele ausgetragen werden.

Nicht nur eine Stadt als Gastgeber: Olympische Spiele bald in mehreren Ländern

Beim IOC heißt es: „Gastgeber bezieht sich zukünftig nicht mehr allein auf eine Stadt, sondern es können auch mehrere Städte, Regionen oder Länder sein.“

Lesen Sie hier mehr: Michael Mronz im Interview über die Olympia-Pläne und die Vergabe 2032

Kosten werden so auf mehrere Schultern verteilt, vorhandene Sportstätten besser genutzt.

Der Kölner Sportmanager Michael Mronz, Gründer der Olympia- und Paralympia-Initiative „Rhein Ruhr City 2032“ ist begeistert von den IOC-Plänen, trifft sein Konzept doch genau den Kern.

Er sagt: „Es ist sehr zu begrüßen, dass sich in Zukunft auch Regionen für Olympische und Paralymische Spiele bewerben können, es ist eine konsequente Weiterentwicklung der Agenda 2020 zu mehr Nachhaltigkeit und Kostenminimierung. Dies bestärkt uns in dem eingeschlagenen Weg und zahlt voll auf die Idee einer Rhein Ruhr City 2032 ein.“

Olympia an Rhein und Ruhr: Kölner Michael Mronz will Spiele 2032 austragen

Mronz hat politisch schon viel Rückendeckung - sein Konzept trifft auf breite Unterstützung. 14 beteiligte Kommunen sind dabei, knapp 90 Prozent der benötigten Sportstätten sind bereits vorhanden von Aachen bis Gelsenkirchen.

Mronz sagte weiter: „Wenn wir das in der Rhein Ruhr City neu entstandene Wir-Denken, mit Olympia als Motor und Beschleuniger, nutzen und dieses enorme Potential bündeln, bietet sich die große Chance essentielle Zukunftsthemen wie die vernetzte Mobilität und Digitalisierung bedeutsam voranzutreiben. Das wäre der wahre Wert von Olympischen und Paralympischen Spielen 2032 in NRW. Wir sind mit der Rhein Ruhr City 2032-Initiative frühzeitig gestartet, um die Bürgerinnen und Bürger von Beginn an mitzunehmen und von unserem Konzept der Ausrichtung nachhaltiger Spiele zu überzeugen.“

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