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Kein NFL-Comeback? Gronks Plan in der WWE

ran.de-Logo ran.de 22.03.2020 RAN
Gronk, WWE, 1600 © Getty Images Gronk, WWE, 1600

München/Orlando - Am vergangenen Freitag debütierte Rob Gronkowski in der TV-Sendung "Friday Night SmackDown" in einem Segment der Wrestling-Liga WWE.

Zuvor war bereits bekannt geworden, dass "Gronk" bei der in Kürze stattfindenden größten Wrestling-Show des Jahres, Wrestlemania, den Gastgeber spielen wird.

Der ehemalige Tight End der New England Patriots betonte in der Vergangenheit immer wieder, dass er eine Rückkehr in die NFL nicht kategorisch ausschließen will. Nun könnten seine aktuellen Pläne im professionellen Wrestling der Hoffnung zahlreicher Fans auf ein Comeback einen herben Schlag verpassen.

Gronkowski will wohl kein Vollzeit-Wrestler werden

Im vergangenen August erklärte Gronkowski, er werde Wrestling als Betätigung in Zukunft in Betracht ziehen, es aber eher als eine einmalige Erfahrung denn als den Beginn einer Vollzeitkarriere betrachten.

"Ich habe nicht das Gefühl, dass ich ein Vollzeit-Wrestler sein werde, aber es gibt eine Sache, die mir am Herzen liegt. Und das ist, ein verrücktes Match zu bestreiten. Ein bisschen dafür trainieren und da rauszugehen - wie etwa beim Royal Rumble (einer Großveranstaltung der WWE, Anm. d. Red.)", verriet "Gronk" seinerzeit dem "Guardian".

Und einen groben Zeitraum für seinen Plan nannte "Gronk" auch. "Ich habe einen Freund in der WWE (Mojo Rawley, Anm. d. Red.), mit dem ich trainieren und ein vollwertiges WWE-Match bestreiten will. Ich sage nicht wann, vielleicht in fünf Jahren. Ich habe den Rest meines Lebens Zeit dafür."

Neun Operationen, 20 Gehirnerschütterungen

Lässt sich das geplante WWE-Match als Absage hinsichtlich eines Comebacks in der NFL deuten? Nicht zwangsläufig. Gronkowski hat mittelfristig die WWE im Hinterkopf, für seinen beschriebenen Plan würde aber wohl ein ausgiebiges Training über mehrere Wochen in der Offseason ausreichen und nicht mit einer Rückkehr zum professionellen Football kollidieren.

Was die WWE und NFL jedenfalls aber gemeinsam haben: Profi-Wrestling ist bekanntermaßen auch sehr körperbelastend und Gronkowskis Karriere wurde durch zahlreiche Verletzungen geprägt.

Nach eigener Aussage wurde er in seinen neun Jahren in der NFL genauso häufig operiert und erlitt insgesamt 20 Gehirnerschütterungen.

Rückkehr von Gronkowski nur zu Brady-Team?

Gronk ohne Mitspieler Tom Brady in der NFL? Eigentlich undenkbar. In der Vergangenheit unterband der 30-Jährige eine vorzeitige Trennung des Erfolgs-Duos bereits einmal.

Spekulationen, dass die Patriots Gronkowski vor der Saison 2018 zu den Detroit Lions traden wollten, bestätigte der Spieler während der darauffolgenden Saison gegenüber Fernsehsender "WPRI 12": "Ja, das stimmt tatsächlich. Brady ist mein Quarterback, das ist alles. Ich wollte nirgendwo ohne Brady hingehen."

"ESPN" berichtete damals, dass Gronkowski Wind vom Interesse der Lions bekam, umgehend seinen Unmut äußerte und sich weigerte, Anrufe der Verantwortlichen der Lions entgegenzunehmen. Damit war der Trade vom Tisch.

Patriots halten weiterhin Rechte an Gronkowski

Ob Gronkowski die Zusammenarbeit mit "TB12" auch weiterhin als grundsätzliche Bedingung für ein mögliches Comeback sieht, kann man nur mutmaßen. Ganz so einfach wie noch in der vergangenen Saison würde es in Zukunft aber nicht gehen.

Nach dem Karriereende in Folge der Saison 2018 setzen die Patriots den dreimaligen Super Bowl Champion auf die Reserve/Retired List und halten dadurch weiterhin die Rechte am Spieler für den Fall einer Rückkehr.

Durch den Wechsel von Tom Brady zu den Tampa Bay Buccaneers könnte es folglich nicht mehr ohne Weiteres zur Wiedervereinigung der beiden Spieler kommen.

Daniel Kugler

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