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Warum Ludwig dem Schweizer Sieg-Duo keine Angst machte

sport1.de-Logo sport1.de 20.07.2020 SPORT1
Anouk Vergé-Dépré (r.) und Joana Heidrich hat die erste Etappe der comdirect beach tour gewonnen © Imago Anouk Vergé-Dépré (r.) und Joana Heidrich hat die erste Etappe der comdirect beach tour gewonnen

Mit diesem Erfolg hätten die beiden Schweizerinnen wohl selbst nicht gerechnet. 

Am Wochenende sicherten sich Anouk Vergé-Dépré und Joana Heidrich den Sieg bei der ersten Etappe der comdirect beach tour. Im Finale bezwangen sie dabei niemand geringeres als das deutsche Top-Duo Laura Ludwig und Margareta Kozuch - und das souverän mit 2:0.

Die "comdirect beach tour" LIVE auf SPORT1

Dass mit Ludwig die Olympiasiegerin von 2016 auf der anderen Seite des Netzes stand, sorgte beim Schweizer Duo zwar für Respekt, nicht aber für eine eingeschüchterte Herangehensweise.

Großer Respekt vor Laura Ludwig

"Ich denke, man hat Respekt vor der Spielerin. Gerade bei Laura, da gibt es viele Sachen, die wir anschauen und sagen, dass wir das technisch auch so machen wollen. Aber auf dem Feld ist das dann einfach der Gegner und da will man gewinnen. Auf dem Feld ist das dann einfach Krieg", erklärte Vergé-Dépré im neuen SPORT1-Podcast "Shorts - Strandpunkte mit Julius Brink". (Olympiasieger Julius Brink verstärkt SPORT1-Team)

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Deutlich schwieriger fiel den Schweizerinnen dagegen das Spielen vor leeren Rängen. "Es ist schon speziell. Du musst selbst hart dafür arbeiten, dass ein bisschen Stimmung aufkommt. Aber lieber man kann so spielen als gar nicht", sagte Heidrich.

Grund zur Klage gab es für die beiden Sportlerinnen aber nicht. Die Freude über die Teilnahme an der comdirect beach tour war bei beiden enorm groß. "Wir sind mega dankbar, dass wir hier hinkommen durften und spielen durften. Weil es nicht selbstverständlich in dieser Zeit ist. In der Schweiz hatten wir noch keine Turniere. Es hat so viel Spaß gemacht auf dem Court zu stehen und einfach zu spielen", freute sich die 28-Jährige.

Kein Spiel mehr seit September

Seit vergangenem September hatte das Duo nicht mehr gespielt und musste sich erst einmal wieder an die Anspannung in einer Wettkampfsituation und die körperliche Herausforderung gewöhnen. "Wir sind auch ein bisschen müde und haben das auch gespürt. Wir wussten aber auch, dass wir nie nachlassen dürfen, damit wir unser Spiel auch behalten und nicht zusammenbrechen", gab Vergé-Dépré ehrlich zu.

Ausgezahlt hat sich die Mühe durch den Sieg in Düsseldorf aber in jedem Fall. 

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