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Deutschland war noch schlechter als gedacht

SZ.de-Logo SZ.de 23.05.2019 SZ.de/dpa/eca
Das Duo S!sters beim Eurovision Song Contest in Tel Aviv © REUTERS Das Duo S!sters beim Eurovision Song Contest in Tel Aviv

Das Duo S!sters rückt vom drittletzten auf den vorletzten Platz des Eurovision Song Contests. Grund ist ein Rechenfehler.

Deutschland hat beim Eurovision Song Contest in Tel Aviv noch schlechter abgeschnitten als bisher gedacht. Das Duo S!sters rückt nach einer erneuten Berechnung nun vom drittletzten auf den vorletzten Platz der Finalisten. Schuld ist ein Rechenfehler durch "menschliches Versagen". Das teilte der internationale Ausrichter, die Europäische Rundfunkunion EBU in Genf, mit - vier Tage nach dem ESC-Finale am Samstagabend.

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Hintergrund war die Disqualifikation der weißrussischen Jury, die ihre vergebenen Punkte ausgeplaudert hatte. Weil deren Jury-Ergebnis nun im Finale nicht mehr zählte, hatte die EBU ein "Ersatzergebnis" berechnen lassen, einen Mittelwert mit Daten vergleichbarer ESC-Nationen. Bei dieser Berechnung sei "aufgrund menschlichen Versagens" ein falsches Endergebnis zustande gekommen, hieß es in der Erklärung.

Dies habe für den ESC-Sieger Niederländer Duncan Laurence ("Arcade") und die Künstler auf den Plätzen zwei, drei und vier keine Auswirkungen. Allerdings tauschen nun beispielsweise weiter unten im Ranking Deutschland mit dem Duo S!sters ("Sister") und Weißrussland mit Zena ("Like It") die Plätze. Statt der ursprünglichen 32 Punkte, hat Deutschland nun nur noch 24. Unangefochtenes Schlusslicht des ESC 2019 ist und bleibt der Brite Michael Rice ("Bigger Than Us") mit 11 Punkten. Die EBU und ihre Partner bedauern den Fehler nach eigenen Worten zutiefst.

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