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Horrorautor mit Herz: Wie Stephen King mit nur zwei Tweets die Literaturseiten seiner Lokalzeitung gerettet hat

NEON-Logo NEON 16.01.2019
Horrorautor Stephen King © AFP Horrorautor Stephen King

Stephen King hat die Rettung der Buchrezensionen in einer Lokalzeitung seiner Heimatregion via Twitter zur Chefsache erklärt – dank der großen Followerzahl des Schriftstellers mit schnellem Erfolg.

Mit einer Twitter-Kampagne hat der US-Horrorautor Stephen King die Fortsetzung von regionalen Buchrezensionen in seiner Lokalzeitung vorerst gesichert. Der im US-Bundesstaat Maine erscheinende "Portland Press Herald" hatte zuvor angekündigt, seine spezielle Rubrik für Besprechungen von Büchern über Maine oder von Autoren aus Maine abzuschaffen, wie die "New York Times" berichtete.

Der Schriftsteller, der in Maine lebt, rief daraufhin seine mehr als fünf Millionen Twitter-Fans zum Widerstand auf: "Sagt der Zeitung, dass sie das nicht machen soll." Regionale Autoren bräuchten die Aufmerksamkeit, "um Brot und Milch zu kaufen", so der 71-Jährige.

Die Zeitung machte daraufhin ebenfalls via Twitter ein Angebot: Wenn 100 Menschen auf den Aufruf von King hin ein Digitalabonnement abschlössen, werde die Rubrik nicht abgeschafft.

In den darauffolgenden 48 Stunden meldeten sich tatsächlich mehr als 200 neue Abonnenten.

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Stephen King akquiriert Abonnenten

"Danke an euch alle", schrieb King daraufhin auf Twitter, und die Herausgeber der Zeitung versprachen, nun so viele Autoren aus Maine wie möglich zu unterstützen.

Ende gut, alles gut? Eigentlich schon, ein bisschen peinlich wurde es am Ende aber trotzdem. Denn in seinem Dankes-Tweet wies King darauf hin, dass die Zeitung seinen Namen falsch geschrieben hätte. Dabei bezog er sich auf einen Tweet des "Portland Press Herald", in dem dieser dem User Steven Moore dankt, der zuvor die Zeitung gegen Kritiker in Schutz genommen hatte.

King glaubte offenbar, mit "Steven" sei er gemeint. Dies ließ er die Administratoren des Accounts der Zeitung auch unter dem Post von Steven Moore noch einmal wissen. Die trockene Antwort des "Portland Press Herald": "Der Typ, den wir meinen, schreibt sich Steven, glauben wir."

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