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„Höhle der Löwen": Diese Hamburger Start-Ups hoffen heute auf den großen Deal

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 10.09.2019 Alisa Pflug
Sümmeyya Bach (31) bei der Präsentation ihres Antitranspirant „Soummé" in der VOX-Show „Die Höhle der Löwen". © TVNOW / Bernd-Michael Maurer Sümmeyya Bach (31) bei der Präsentation ihres Antitranspirant „Soummé" in der VOX-Show „Die Höhle der Löwen".

Heute Abend geht es in der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ wieder zur Sache, wenn die jungen Gründer um die Gunst der Löwen kämpfen – oder andersherum. Mit einem Antitranspirant für Viel-Schwitzer und Wohnzimmer-Konzerten wollen sich auch zwei junge Hamburger Unternehmen einen Deal mit einem prominenten Mentor sichern. 

Die Idee zu ihrem eigenen Antitranspirant ist bei Hamburgerin Sümmeyya Bach aus ihrem eigenen Problem entstanden, denn: Die 31-Jährige leidet unter sogenannter Hyperhydrose, dem übermäßigem Schwitzen.

„Ich habe immer schon sehr stark geschwitzt, mit 23 Jahren bin ich dann zum Arzt gegangen und der hat die Hyperhydrose dann festgestellt“, so Bach im MOPO-Interview. „Selbst durch Jeans-, Leder und sogar Winterjacken zeichneten sich trotz Minusgrade große und sichtbare Schweißflecken ab“, sagt die Gründerin.

2015 ging „Soummé" der Hamburger Gründerin an den Start

Da viele Deos oder Antitranspiranten bei ihr nicht wirkten, entwickelte die ehemalige Jura-Studentin kurzerhand ihr eigenes Anti-Schweiß-Produkt. Sie mischte verschiedene, natürliche Zutaten zusammen und experimentierte mit Rohstoffen.  „In der Europa Passage in der City habe ich mir ein Lexikon der kosmetischen Rohstoffe gekauft und mir damit Wissen angelesen.“

Die Investoren um Kosmetik-Queen Judith Williams (in Rot) nehmend jedes Start-Up genau unter die Lupe © TVNOW / Bernd-Michael Maurer Die Investoren um Kosmetik-Queen Judith Williams (in Rot) nehmend jedes Start-Up genau unter die Lupe

Bach fand eine optimale Rezeptur und brachte 2015 mit „Soummé“ ihr erstes eigenes Roll-On-Antitranspirant auf den Markt und verkaufte es online. Und was ist drin? „Neben Salbei und Aloe Vera als natürliche Schweiß-Killer ist auch Aluminiumchlorid drin. Es ist die optimale Balance zwischen Wirksamkeit und Pflege.“

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Die Kombi der Rohstoffe sei verantwortlich für die hohe Wirksamkeit. Bach selber nutzt ihr Antitranspirant natürlich auch und sagt, es habe ihr Leben verändert, ihr Schweiß-Problem habe sich bis zu 90 Prozent reduziert: „Es ist super wirksam. Die ersten ein bis zwei Tage braucht man es nur einmal am Tag nehmen und dann nur nach Bedarf. Bei vielen reicht es auch, es nur zweimal die Woche aufzutragen.“ 

Sümmeya Bach gibt für 150 000 Euro zehn Prozent ihres Unternehmens

„Soummé" gibt es bereits als Roll-On und als Tücher im eigenen Webshop und auf Amazon und kostet um die 20 Euro, rund sechs Monate soll es halten. Bereits 80 000 Euro hat die Hamburgerin aus der Neustadt in ihre eigene Firma investiert und erhofft sich von der VOX-Show nun noch den großen Karriere-Kick, will endlich auch den Einzelhandel erobern.

Sie hofft auf eine finanzielle Unterstützung von 150 000 Euro und bietet dafür zehn Prozent ihres Unternehmens. Vor ihrem Auftritt vor den Löwen war die Jung-Unternehmerin sehr aufgeregt: „Ich schaue mir die Sendung öfter an und immer wieder haben mich Freunde und Kunden ermutigt, doch auch mal mitzumachen. Dann habe ich mich ganz normal angemeldet und es hat geklappt.

Und wer wäre ihr Traum-Investor? „Am liebsten Ralf Dümmel aber auch Dagmar Wöhrl oder Judith Williams wären toll."

Hamburger Firma „SofaConcerts" will sich auch einen Deal mit den Löwen sichern

Ein weiteres Hamburger Start-Up, das sich einen großen Deal an Land ziehen will ist „SofaConcerts". Das Konzept der beiden Gründerinnen, Marie-Lene Armingeon und Miriam Schütt: Über ihre Online-Plattform vermitteln sie Musiker für Privatkonzerte zu Anlässen wie Hochzeit oder Geburtstag in die eigenen vier Wänden.

Marie-Lene Armingeon und Miram Schütt vom Hamburger Start-Up „SofaConcerts © TV NOW/Bernd-Michael Maurer Marie-Lene Armingeon und Miram Schütt vom Hamburger Start-Up „SofaConcerts

Bereits 5 000 Künstler aus 16 Ländern haben bei „SofaConcerts" mitgemacht. Für den ultimativen Karriere-Kick brauchen die beiden Gründerinnen noch 350 000 Euro und bieten dafür zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.

Bleibt abzuwarten, wer sich heute Abend vor den Löwen behaupten kann und sich am Ende einen vielversprechenden Deal sichert. 

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