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Millionen verbrannt: Das sind die größten Netflix-Flops

M.Select.-Logo M.Select. 20.06.2020 teleschau

Netflix weiß ganz genau, was der User sehen will? Offenbar nicht. Denn der Streaming-Giganten scheitert immer wieder - und manchmal ziemlich spektakulär. Sehen Sie hier die größten Flops.

Nicht alles, was Netflix produziert, ist Gold - auch wenn Milliarden US-Dollar in die Produktion und ins Marketing fließen. Die Liste an Fehltritten wächst beständig, was zwar angesichts des gewaltigen Austoßes an Formaten und Filmen auch nicht weiter verwundert. Nichtsdestotrotz: Diese aufwendigen Produktionen zielten trotz Nutzeranalysen, Millionen-Budgets und hochkarätiger Besetzung mit Hollywood-Stars letztlich weit am Geschmack der Streaming-Massen vorbei und erwiesen sich als schmerzhafte Flops. Fortsetzung folgt? Garantiert nicht!

The Last Days of American Crime (2020)

Ein bewusstseinsveränderndes Signal soll alle Verbrechen in den USA stoppen, weshalb ein Bankräuber ein letztes, historisches Ding drehen möchte. "The Last Days of American Crime" gilt bereits kurz nach seiner Veröffentlichung im Juni 2020 als einer der schlechteste Netflix-Film aller Zeiten. Das Portal "Rotten Tomatoes" strafte Olivier Megatons viel zu langen und vor Logiklöchern strotzenden Sci-Fi-Thriller mit sagenhaft schlechten 0 Prozent ab. Aber auch bei der etwas differenzierteren Meinungssammelseite "Metacritic" stieß der Film auf "überwältigend wenig" Gegenliebe, bei "imdb.com" kommt er auf einen gnädigeren Schnitt: 3,6 von 10 Punkten.

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"Das Letzte, was er wollte" (2020)

Die Besetzung? Könnte nicht prominenter sein: Anne Hathaway, Willem Dafoe, Ben Affleck. Und dennoch: So ganz war der Netflix-Film "Das Letzte, was er wollte", nicht das, was Netflix-Zuschauer und Kritiker wollten. Die Geschichte über eine Journalistin, die seit Jahren versucht, die Drahtzieher hinter fragwürdigen Waffengeschäften zu enttarnen, schafft es bei "Rotten Tomatoes" auf gerade einmal 5 Prozent. Und auch bei Imdb.com und "Metacritic" rangiert der Film auf den hinteren Rängen.

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Naked (2017)

0 Prozent bei "Rotten Tomatoes" und zahllose vernichtende Kritiken? Dieses Kunststück gelang auch der Netflix-Komödie "Naked" - eine Art "Und täglich grüßt das nackte Murmeltier". Immer wieder muss sich der in einer Zeitschleife gefangene Marlon Wayans als unbekleideter Bräutigam den Weg zu seiner Hochzeit bahnen.

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"Disjointed" (2017)

Oscar-Preisträgerin Kathy Bates als dauerbekiffte Hasch-Ladenbesitzerin und Legalisierungsverfechterin hätte ein echtes "High"-light sein können. Doch die Comedy-Serie "Disjointed" (Englisch für "unzusammenhängend", aber auch ein Joint-Wortspiel) von "Big Bang Theory"-Produzent Chuck Lorre machte wenig Lust auf mehr. Nach 20 Folgen hatte sich der Rauch verzogen.

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"Gipsy" (2017)

Eigentlich sollte Therapeutin Jean (Naomi Watts) andere Leute bei Beziehungsproblemen beraten. Doch in "Gypsy" verstrickte sie sich auf der Suche nach dem Kick selbst in eine amour fou. Zwischen der zehnteiligen Serie und dem Publikum wollte es allerdings partout nicht knistern. Zu behäbig alles. Keine Serie wurde bisher schneller von Netflix abgesägt.

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"The Get Down" (2016)

Insgesamt 120 Millionen US-Dollar investierte Netflix in die erste Staffel von Baz Luhrmanns ("Moulin Rouge") HipHop-Serie "The Get Down" - nach zwei Staffelhälften mit je sechs Folgen war jedoch Schluss. Es war das erste Original, das Netflix nach Season 1 einstellte. Das Kritikerlob hat offenbar nicht für eine Fortsetzung des Prestigeprojekts gereicht.

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Triple Frontier (2018)

Ben Affleck, Oscar Isaac, Charlie Hunnam - der starbesetzte Drogen-Thriller "Triple Frontier" kostete Netflix satte 115 Millionen Dollar. Und obwohl der Film laut Netflix in den ersten vier Wochen über 52 Millionen Haushalte erreichte (ein kurzes Reinzappen genügt bereits für die Zählung), soll der für die Inhalte zuständige Ted Sarandos ziemlich ungehalten gewesen sein. Die Produktionskosten seien "viel zu hoch" gewesen, man solle "sein Geld" nicht verschwenden, wie "The Information" berichtete.

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Marco Polo (2014)

Aufwand und Ertrag standen wohl in keinem Verhältnis: Nach nur zwei Staffeln beendete Netflix seine einst als Aushängeschild gefeierte Historien-Serie "Marco Polo" vorzeitig. Schlappe 200 Millionen Dollar sollen in die aufwendig inszenierten Abenteuer des jungen Entdeckers geflossen sein. Immerhin: Was blieb, war das Prestige - und die Botschaft: Da kommt was Großes auf die Welt zu!

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