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Diese Tänze werden bei Let’s Dance getanzt

RP ONLINE-Logo RP ONLINE 15.05.2020 RP ONLINE

Bei Let’s Dance 2020 tanzen auch bei der 13. Staffel wieder Prominente wie Komikerin Ilka Bessin und Fußballspieler Ailton mit Profitänzern um den Sieg. Doch welche Tänze werden von ihnen performt? Wo kommen sie ursprünglich her? Und gibt es ein bekanntes Lied, auf das man die Tanzschritte anwenden kann? Alle Infos über Cha Cha Cha, Rumba und Co. gibt es hier.

Cha Cha Cha

Der berühmte lateinamerikanische Tanz stammt ursprünglich aus Kuba. Dort ging er in den 1950er Jahren aus dem Mambo hervor, seit den 1960er Jahren ist er auch in Europa bekannt. Der Name „Cha Cha Cha“ ist lautmalerisch und beschreibt das scharrende Geräusch, die die Füße beim schnellen Wechselschritt verursachen. Unterschiede gibt es dabei zwischen der europäischen und kubanischen Variante des Tanzes, die deutlich ruhiger ist.

Der Cha Cha Cha kann zu lateinamerikanischer, aber auch zu moderner Disco- und Popmusik im 4/4-Takt getanzt werden und ist ein beliebter Partytanz. Der Song „Señorita“ von Sean Mendes und Camila Cabello ist zum Cha Cha Cha tanzbar.

Rumba

Die Rumba hat ebenfalls einen kubanischen Ursprung. Bekanntester Vorläufer war die Habanera, die allerdings deutlich schneller getanzt wurde. Die Rumba entwickelte sich daraus im 19. Jahrhundert, sie wurde in Europa um das Jahr 1930 bekannt. Charakteristisch für den Paartanz und typisch für lateinamerikanische Tänze sind die Hüft- und Beckenbewegungen. 2013 wurde Rumba vom World Dance Council zum Tanz des Jahres gewählt.

Zu Liedern im 4/4-Takt wie „(I’ve Had) The Time of My Life“ von Bill Medley und Jennifer Warnes oder „Ain't No Sunshine“ von der Lighthouse Family kann man bei der Rumba das Tanzbein schwingen.

Samba

Samba ist ein Gesellschaftstanz mit brasilianischen und afrikanischen Wurzeln. Wie der Cha Cha Cha und die Rumba ist er im 19. Jahrhundert entstanden, wo er sich aus einem brasilianischen Volkstanz zu einer selbstständigen Tanzform entwickelte. Typisch für den Samba sind schnelle Hüftbewegungen und das unter „Bouncen“ bekannt Vor-und-Zurück-Wippen des Unterkörpers.

Ein berühmter Song zu dem Tanz ist „Samba pa ti“ von Santana.

Jive

Der Jive hat seine Wurzeln in den Südstaaten in den USA. Dort ist er um 1940 entstanden. Von dort brachten amerikanische Soldaten die Tanzform nach Europa. Vor allem bei der Jugend waren sie schnell beliebt. Charakteristisch für den lebendigen Tanz sind viele offene Figuren ohne geschlossene Tanzhaltung.

Die Jive-Musik ist aus den Blues, Rock ’n’ Roll und anderen Swing-Richtungen entstanden. Klassische Stücke sind unter anderem „Hit the Road Jack“ von Ray Charles, „Footlose“ aus dem gleichnamigen Film oder „Over and Over“ von Bobby Day.

Paso Doble

Der Paso Doble gehört zu den lateinamerikanischen Tänzen. Entstanden ist er im 19. Jahrhundert in Spanien. Übersetzt bedeutet „Paso Doble“ Doppelschritt. Der Grundschritt basiert auf Marschmusik, aber auch Elemente des Fandangos und Flamenco sind enthalten. Seit 1945 wird der Tanz auf Turnieren getanzt.

Getanzt wird der Paso Doble nicht selten auf instrumentale Musik mit spanischen Klängen. Aber auch einige bekannte Songs eignen sich dafür, zum Beispiel „Bad“ von Michale Jackson, „Another One Bites the Dust“ von Queen oder auch „Tainted Love“ von Gloria Jones.

Langsamer Walzer

Einer der wohl bekanntesten Standardtänze ist der Walzer. In seiner langsamen Form (auch Englischer Walzer genannt) ist er seit Beginn des 19. Jahrhunderts bekannt. Damals geriet er jedoch zunächst in Vergessenheit und tauchte rund 60 Jahre später in den USA wieder auf. Seit 1963 wird der Tanz im Welttanzprogramm geführt und wird auf Turnieren für Standardtänze als erster gewertet.

Charakteristisch für den Walzer ist der Dreiviertel-Takt. „Eternal flame“ von The Bangles oder „What the world needs now“ von Ronan Keating sind Songs, zu denen sich der Langsame Walzer gut tanzen lässt.

Quickstep

Quickstep ist einer der fünf Standardtänze, die klassischer Weise auf Turnieren getanzt werden. Er hat sich aus Foxtrott und Onestepp entwickelt und wurde ursprünglich „Quick Foxtrott and Onestep“ genannt – verkürzt wurde daraus „Quickstep“. Der Tanz soll spritzig sein und Lebensfreude ausdrücken, deswegen wird er schnell getanzt und enthält Sprünge.

Der Quickstep kann beispielsweise auf „Suddenly I see“ von KT Tunstall, „I’m So Excited“ von The Pointer Sisters oder „You’re the One That I Want“ aus dem Musical „Grease“ getanzt werden.

Tango

Entstanden ist der Tanz, der als einer der leidenschaftlichsten Standardtänze gilt, Anfang des 20. Jahrhunderts in Europa. Er entwickelte sich aus dem lateinamerikanischen Tango Argentino als weniger wilde Variante des als anstößig geltenden Vorbilds. Trotz seines leidenschaftlichen Images gilt der Tango als ernster und trauriger Tanz.

Aufgrund seiner lateinamerikanischen Herkunft wird der Tango oft auf spanischsprachige Musik getanzt. Aber auch Songs wie „Sweet Dreams (Are Made of This)“ von Eurythmics, „Roxanne“ von The Police oder „“Das Phantom der Oper“ aus dem gleichnamigen Musical passen zum Tango.

Slowfox

Der Slowfox ist ein Standardtanz, entstanden im 20.Jahrhundert in England. Er ist hat sich aus dem Foxtrott entwickelt. Der Slowfox ist technisch und musikalisch sehr anspruchsvoll und daher schwerer zu lernen als andere Tänze. Typisch für ihn sind fließende, raumgreifende Bewegungen. Der Federschritt, Dreierschritt und die Rechtsdrehung sind einige der Grundfiguren.

Die Musik zum Slowfox hat einen 4/4-Takt und ist dem Jazz stilistisch sehr nahe. Zum Tanzen eignet sich „Dance (While the music still goes on)“ von ABBA oder auch „Take me to Church“ von Hozier.

Contemporary

Mit dem „Contemporary“ ist zeitgenössischer Tanz gemeint. Dazu zählen Formen des Modern Dance, der sich in Abgrenzung zum klassischen Ballett Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sowie Ausprägungen des künstlerischen Ausdruckstanzes.

Bei „Let’s Dance“ wird der Contemporary immer paarweise getanzt, obwohl das kein ausschlaggebendes Kriterium des zeitgenössischen Tanzes sein muss. In der Regel sind die zeitgenössischen Tänze die emotionalsten in der Tanzshow, in denen die teilnehmenden Promis oft eigene Erfahrungen und emotionale Geschichten verarbeiten.

Discofox

Außer der Reihe wird auch der Discofox bei „Let’s Dance“ getanzt. Da hier aber weniger eindrucksvolle Choreographien möglich sind und der Tanz vor allem als Partytanz gilt, wird er in der Show als Marathon getanzt: Das Paar, das am besten tanzt und am längsten durchhält, bekommt die meisten Punkte. Der Tanz ging Mitte der 70er Jahre des 20- Jahrhunderts aus dem Foxtrott hervor, den Discotänzer um Elemente aus Swing, Boogie-Woogie und Two-Step erweiterten.

Aufgrund seines Disco-Hintergrunds passt der Tanz gut zu Schlagermusik, nicht selten wird zum Beispiel in Tanzschulen mit dem „Pur Party Hitmix“ zu diesem Tanz aufgefordert. Auch Songs wie „I Gotta Feeling“ von The Black Eyed Peas, „This Is What You Came For“ von Calvin Harris und Rihanna oder „I Will Survive“ von Glooria Gaynor eignen sich für den Discofox.

Hier gibt es alle wichtigen Infos zu Let’s Dance 2020.

Das sind die Kandidaten bei Let's Dance 2020.

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