Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Show geht weiter: Programm für Komische Oper vorgestellt

dpa-Logodpa 23.03.2020 dpa

Auch nach der Corona-Krise - «die Show wird weitergehen»: Barrie Kosky, Intendant der Komischen Oper Berlin, blickt schon jetzt auf die Zeit, wenn Theater und Opernhäuser wieder öffnen dürfen. Heute seien die Säle leer, aber in der nächsten Spielzeit werde - hoffentlich - der Zuschauerraum wieder voll und die Bühne frei sein, sagte der Australier in einem Video, das die Komische Oper am Montag zur Ankündigung der Spielzeit 2020/21 ins Netz stellte.

Barrie Kosky, Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper. © Foto: picture alliance / Paul Zinken/dpa Barrie Kosky, Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper.

Wie Kosky ankündigte, stehen im Mittelpunkt der nächsten Saison Werke des Musiktheaters des 20. Jahrhunderts. Eröffnet wird die Spielzeit mit Leo? Janá?eks «Katja Kabanowa», zu der die Sopranistin Maria Bengtsson für die Titelpartie an das Haus zurückkehrt, dem sie fünf Jahre als Ensemblemitglied angehörte. Die Neuproduktion wird von der litauischen Dirigentin Giedr? ?lekyt? geleitet.

Dagmar Manzel ist die Protagonistin in Arnold Schönbergs «Pierrot Lunaire» in einer szenischen Einrichtung von Barrie Kosky, der auch die Regie in Kurt Weills «Aufstieg und Fall der Stadt Mahagony» führt. Den Kompositionen Weills widmet die Komische Oper - auch in Zusammenarbeit mit dem Berliner Ensemble und den Berliner Philharmonikern - einen Schwerpunkt in der nächsten Saison.

Kosky setzt auch seine Operetten-Serie fort mit Paul Abrahams «Die Blume von Hawaii». Der für seine Bayreuther «Tannhäuser»-Inszenierung gefeierte Regisseur Tobias Kratzer bringt Johann Strauss' «Zigeunerbaron» auf die Bühne.

Die Geschwister Pfister kehren mit ihrer schrägen Version der «Fledermaus» zurück. Und außerdem stehen Koskys Inszenierung von Jacques Offenbachs «Orpheus in der Unterwelt» von den Salzburger Festspielen sowie Jean-Philippe Rameaus «Les Boréades» aus Dijon auf dem Programm. Insgesamt plant die Komische Oper zwölf Wiederaufnahmen und Sieben Sinfoniekonzerte.

| Anzeige
| Anzeige
| Anzeige
| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon