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17-Jährige im Rhein ertrunken - wenig Hoffnung für zwei

Duisburg, 17.06.21: Am Mittwochabend ist in Duisburg eine 17-Jährige beim Baden im Rhein ertrunken. Nach zwei Mädchen im Alter von 13 und 14 Jahren, die zusammen mit der 17-Jährigen ins Wasser gegangenen waren, suchte die Polizei am Donnerstagmorgen noch mit Rettungsbooten und Hubschraubern. Viel Hoffnung haben die Einsatzkräfte aber nicht mehr: Die Wahrscheinlichkeit, die beiden Mädchen lebend aus dem Rhein zu bekommen, sei sehr gering, sagte eine Polizeisprecherin. Am Mittwochabend hatten Passanten die Feuerwehr gerufen und von Hilferufen berichtet. Feuerwehr, Polizei und DLRG starteten daraufhin eine große Suchaktion mit rund 160 Einsatzkräften, zwei Hubschraubern und mehreren Tauchern. Aus der Luft wurde die 17-jährige im Wasser gesichtet und mit einem Rettungsboot geborgen. Sie starb jedoch kurz nach der Bergung trotz Reanimationsversuchen. Erst gegen 23.00 Uhr sei die Suchaktion wegen der Dunkelheit abgebrochen worden. Die niederländischen Behörden seien informiert worden, teilte die Polizei mit - für den Fall, dass die Mädchen ertrunken sind und die Leichen stromabwärts angeschwemmt werden. Das Schwimmen im Rhein ist wegen der starken Strömungen und der hohen Wellen durch die schweren Frachtschiffe lebensgefährlich. Auch wer nur bis zu den Knien am Ufer im Wasser steht, kann durch die unvorhersehbaren Strömungen hineingezogen werden.
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