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Berliner CSD zieht Zehntausende Menschen an

Berlin, 24.07.21: Bunt, schrill und politisch: Nach einem Jahr Pause tanzten und feierten in diesem Jahr wieder viele Tausend Menschen in Berlin ausgelassen am Christopher Street Day. Regenbogenfarben dominierten am Samstag das Straßenbild in Mitte. Zu dröhnenden Technobässen zog der Demonstrationszug von der Leipziger Straße über den Potsdamer Platz, das Brandenburger Tor und die Siegessäule bis nach Schöneberg. Die Polizei sprach am Nachmittag von rund 35 000 Teilnehmenden. Ursprünglich waren lediglich 20 000 Menschen erwartet worden. Doch auch wenn der Umzug dieses Jahr wieder auf der Straße stattfinden konnte, stand der CSD weiter ganz im Zeichen des Virus. Das Motto «Save our Community - save our pride» sollte neben der Einforderung von Rechten Homosexueller auch auf die schwierige Situation vieler queerer Einrichtungen aufmerksam machen, die aufgrund der Krise um ihre Existenz bangen. Teilnehmende äußerten Verständnis für die Maßnahmen und lobten den friedlichen Ablauf des Umzugs. Aufgrund der Sicherheitsabstände zog sich der Aufzug laut Polizei sehr in die Länge.
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