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Grübelfalle: 5 Wege, die dich wieder nach vorn führen

BUNTE.de-Logo BUNTE.de 15.06.2021 Bunte.de Redaktion
Grübeln.jpg © iStock/Martin Dimitrov Grübeln.jpg

Manchmal reicht schon eine Kleinigkeit im Alltag um uns aus der Bahn zu werfen. Kleine Unaufmerksamkeiten unserer Mitmenschen führen dazu, dass wir beginnen, an uns selbst zu zweifeln. Da wird aus einem vergessenen Anruf schon einmal eine handfeste Lebenskrise.

Am Anfang steht Trauer, Wut oder Enttäuschung und schnell beginnt das Gedankenkarussell zu laufen. Ein Gedanke jagt den nächsten und stürzen uns immer tiefer in Selbstzweifel und Minderwertigkeitsgefühle. Wir sitzen in der Grübelfalle, doch es gibt Auswege und Strategieen, damit es das nächste Mal gar nicht mehr so weit kommt. 

NÄCHSTES
NÄCHSTES

1. Vergleiche dich nicht mit anderen

Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte, eigene Wünsche und Ziele, setzt andere Prioritäten und hat andere Verantwortungen zu übernehmen. Ein ständiges Vergleichen mit Menschen, die du kennst, ist niemandem gegenüber fair und kann sowohl zum Höhenflug als auch zum Grübeln ins Leere führen.

  • Es geht nur um dich, nicht um deinen Partner, deine Freunde oder deine Eltern. Du bist in diesem Moment der Mittelpunkt deines Lebens.
  • Wenn du dir darüber Gedanken machst, was du erreicht hast und was du dir für die Zukunft vornimmst, bleibst du bei deinem eigenen Leben.
  • Nur so kannst du realistische Ziele formulieren, die auf dein eigenes Leben maßgeschneidert sind und nicht etwa auf das eines Anderen oder auf ein Bild, das es nur in den Medien gibt.

2. Innere Ruhe statt Grübelfalle

Manchmal kann alles zu viel werden und Probleme scheinen sich kaum bewältigen zu lassen. Gedankenkreisen hat aber allzu häufig den Effekt, die Probleme zu übertreiben oder sogar noch neue Kleinigkeiten zu finden und sie so lange aufzubauschen, bis alles nach einem Weltuntergangs-Szenario aussieht. Stoppe das Gedankenkarussell, indem du dich gar nicht erst darauf einlässt!


Video: "Die Zeit, die Zeit - Immer im Nacken!" - Nicole im Stau (Kabel1)

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  • Nachdenken über sich selbst gelingt am besten, wenn du ruhig und entspannt bist.
  • Wenn du gerade aufgewühlt bist, können zum Beispiel Atemübungen, Meditation oder autogenes Training helfen, dich wieder zu beruhigen. 
  • Versuche, eine Nacht darüber zu schlafen oder lasse zumindest ein paar Stunden vergehen, um Abstand zu deinen düsteren Gedanken zu schaffen. Die wenigsten Probleme müssen sofort gelöst werden!
  • Vielen Menschen hilft es, die konkreten Probleme aufzuschreiben und so in Worte zu fassen. 
  • Konzentriere dich auf die wesentlichen Punkte, du musst nicht jede Kleinigkeit aufschreiben.

3. Schuldgefühle helfen nicht weiter

Gedanken wie "Hätte ich doch nur..." können dich in Verzweiflung und Reue stürzen, doch nur selten sind die Gedanken dazu in der Lage, dir dabei zu helfen, Probleme zu lösen. Natürlich ist es richtig, über Fehler in der Vergangenheit nachzudenken, doch Schuldgefühle helfen weder dir noch anderen weiter. Es ist wichtiger, einen Fehler nicht zu wiederholen als ihn bis zur Selbstgeißelung zu bereuen.

  • Während du zwar für die Zukunft aus vergangenen Fehlern lernen kannst, ist es wichtig, sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren, um rasch aus der Gedankenfalle zu entkommen. 
  • Überlege, wie du konkret anstehende Probleme lösen kannst, ganz gleich, wie sie entstanden sind.
  • Auch wenn du bei nüchterner Betrachtung Fehler gemacht hast, ist das kein Grund, dich dafür zu verurteilen. Fehler sind ganz normal und bedeuten nicht, dass du ein schlechter Mensch bist.

4. Perspektivenwechsel statt langes Grübeln

Wer viel grübelt, denkt zwar viel nach, betrachtet das Problem aber immer aus der selben Perspektive. Das hilft nur bedingt weiter, sondern führt immer weiter in den Abgrund. Alles scheint mit Allem zusammenzuhängen und sich ins Unermessliche zu verstärken. Hier hilft es, sich Rat von außen zu holen.

  • Ein Perspektivenwechsel kann dabei helfen, die eigene Lage realistisch zu sehen und mögliche Handlungsoptionen besser abzuwägen.
  • Vertrauen dich jemandem an, dessen Meinung du schätzt. Manchmal kann es umso hilfreicher sein, wenn es sich um einen Freund handelt, mit dem du nicht jeden Tag sprichst.
  • Bleibe offen für andere Perspektiven und Sichtweisen von außen. Sprich mit anderen Menschen, schildere dein Problem und beziehe ihre Sichtweisen in deine Bewertung mit ein!

5. Selbstvertrauen statt Grübelfalle

Viele Zweifel, die dir im Weg stehen können, gründen darauf, dass du dich selbst für nicht gut genug hältst. Indem du dein Selbstbewusstsein stärkst, lernst du, dir selbst besser zu vertrauen.

  • Auch hier hilft es, Dinge zu verschriftlichen. Besonders wenn du ein Problem gelöst hast, ist es sinnvoll, wenn du dir den Erfolg vor Augen führst, indem du ihn aufschreibst.
  • Nimm dir dafür ruhig Zeit und feiere deinen Erfolg, indem du mit der Hand auf schönes Papier einen Brief an dich selbst schreibst. 
  • Zu einem gesunden Selbstbewusstsein gehört auch, dass du dir darüber klar bist, was in deinem Einflussbereich liegt.
  • Konzentrieren dich auf das, was du tun musst, um Aufgaben zu erledigen und Ziele zu erreichen. Was nicht in dem Bereich liegt, ist Energieverschwendung, die du nicht nötig hast.
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