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Judas Priest: Rob Halford macht LGBTQ-Menschen Mut

Rolling Stone-Logo Rolling Stone 10.06.2020 Svenja Nowak

Während des Pride Months spricht sich auch Metal-Legende Rob Halford für die Schwulen- und Lesben-Community aus.

Judas-Priest-Sänger Rob Halford © Bereitgestellt von www.rollingstone.de Judas-Priest-Sänger Rob Halford

Während des Pride Months spricht sich auch Metal-Legende Rob Halford für die Schwulen- und Lesben-Community aus.

Der Juni ist weltweit als Pride Month bekannt – also als Monat, in dem die LGBTQ+ Community gefeiert wird. Doch es gibt nach wie vor noch viele Menschen, die aus Angst vor Repressalien nicht wagen, sich zu ihrer Sexualität zu bekennen. Judas-Priest-Sänger Rob Halford findet Worte der Ermutigung für eben jene.

Halford selbst hatte sein Coming-out 1998 während eines Interviews mit dem Musiksender MTV. „Ich habe gelernt, dass du dich selbst aus dem Käfig befreien musst und dass du dein Leben nicht für die anderen Menschen lebst“, erklärte er später dem ROLLING STONE.

Von Schwulen und Metal

Die Welt des Metal ist männlich dominiert. „Sich zu outen in etwas, das damals wie auch heute noch zu einem gewissen Grad immer noch eine sehr Alpha-Männchen dominierte Erfahrung war – und das ist keine Respektlosigkeit gegenüber den großartigen weiblichen Metalheads. Mein Coming-out brachte mir viel Frieden und half mir mit meiner Arbeit mehr als alles andere“, erzählt der Judas-Priest-Sänger.

Halford gibt zu, dass er sich damals ziemlich allein vorkam, erwähnt aber auch, dass es heutzutage eine Menge Ressourcen gibt, die Menschen nutzen können, wenn sie das Gefühl haben, mit ihrer Sexualität zu kämpfen. Er unterstütze diejenigen, die sich noch nicht zu ihrer Sexualität bekennen wollen oder kennen, bittet diese jedoch, ein Outing zumindest in Erwägung zu ziehen.

„Schwule Metalheads, man! Kommt einfach zu uns und bekennt euch, habt Spaß“, verkündet der 68-Jährige. „Es ist vor allem Angst: Angst vor Ablehnung, Angst davor, von der Familie aus dem Haus geworfen zu werden. Es ist einfach unglaublich, wie es immer wieder grausame Aspekte innerhalb einer Familie gibt, die man nicht kannte. Aber bitte lasst euch davon nicht abhalten. Es ist euer Leben. Beansprucht es. Es gehört euch.“

Artikel im Original lesen auf www.rollingstone.de

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