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Rechnungshof kritisiert Beschaffung von Corona-Schutzmasken

Berlin, 17.06.21: Der Bundesrechnungshof hat die zentrale Beschaffung damals knapper Corona-Schutzmasken in der Frühphase der Pandemie durch das Bundesgesundheitsministerium kritisiert. Anzuerkennen sei, unter welch hohem Einsatz es im Frühjahr 2020 half, eine Notlage bei der Versorgung im Gesundheitswesen abzuwenden, heißt es in einem Prüfbericht an den Bundestag. Gerügt wird darin dennoch das Fehlen einer systematischen Mengensteuerung. Die beschaffte Gesamtmenge übersteige demnach mit 5,8 Milliarden Schutzmasken selbst einen vom Ministerium berechnetes Worst-Case-Szenario um mehr als eine Milliarde. Der Bundesrechnungshof hatte dem Gesundheitsministerium erst kürzlich bereits vorgehalten, Apotheken für die Verteilung von Schutzmasken zeitweise deutlich mehr gezahlt zu haben als nötig. Eine Überkompensation aus Steuermitteln habe es demnach auch bei Ausgleichszahlungen für Krankenhäuser gegeben.
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