Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Sacha Baron Cohen ist wieder da – und sprengt Rechten-Truppe mit Comedy-Einlage

Rolling Stone-Logo Rolling Stone 28.06.2020 Rolling Stone

In seinem neuesten Coup schlich sich Sacha Baron Cohen („Borat“) auf eine Veranstaltung der paramilitärischen, ultrarechten Washington State Three Percenters – und sang dort ein satirisches Country-Stück.

Er bekam die Rolle als Freddie Mercury am Ende nicht – Sacha Baron Cohen © Bereitgestellt von www.rollingstone.de Er bekam die Rolle als Freddie Mercury am Ende nicht – Sacha Baron Cohen

In seinem neuesten Coup schlich sich Sacha Baron Cohen („Borat“) auf eine Veranstaltung der paramilitärischen, ultrarechten Washington State Three Percenters – und sang dort ein satirisches Country-Stück.

Sacha Baron Cohen sorgte auf einem Event einer ultrarechten US-amerikanischen Vereinigung für Furore. Der britische Comedian, der mit seinen Figuren Ali G., Borat und Bruno berühmt wurde, schummelte sich am Samstag offensichtlich unerkannt auf die Bühne eines Treffens der Washington State Three Percenters (vielerorts als eine paramilitärische Gruppe bezeichnet) – und spielte einen rund achteinhalbminütigen Song voller provozierender Kommentare.

„Inject him with the Wuhan flu“

„Obama what we’re gonna do? Inject him with the Wuhan flu“, sang der bis zur Unkenntlichkeit verkleidete Baron Cohen in dem Stück etwa – und animierte das Publikum dazu, mitzusingen. Unter anderem forderte er die anwesenden Leute dazu auf, auf die Frage, was denn mit Journalisten und politischen Gegnern zu machen sei, „Chop em up like the Saudis do“ zu singen – eine Anspielung auf den Mord am saudiarabischen Journalisten Jamal Khashoggi. Thema des Songs war neben politischen Gegnern der Rechten vor allem die COVID-19-Pandemie: „USA is the best, we don’t need no COVID test“.

Video wiedergeben
 

Kein Statement von Baron Cohen

Bei dem Event handelte es sich um den sogenannten „March For Our Rights 3“ – eine Antwort auf dem „March for our Lives“, den Schüler nach dem Amoklauf an der Parkland High School in Florida 2018 initiiert hatten. Wie „Deadline.com“ berichtete, soll der Komiker mit eigener Security vor Ort gewesen sein.  Was es mit Baron Cohens Auftritt auf sich hat – und ob es sich dabei, wie anzunehmen, um einen Undercover-Auftritt für eine TV-Show oder einen Film handelt, ist bislang nicht bestätigt worden. Weder Baron Cohen noch seine Sprecher gaben ein Statement ab. Sympathisanten der Organisation sowie Augenzeugen zeigten sich über den Auftritt empört – aber erst, nachdem sie nach einiger Zeit verstanden, was da vor sich ging.

Artikel im Original lesen auf www.rollingstone.de

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von

| Anzeige
| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon