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So hat sich der Prinz aus "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" verändert

t-online-Logo t-online 30.11.2022 T - Online

Fast 50 Jahre später

So hat sich der Prinz aus "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" verändert

© T - Online

Für viele ist "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" ein Muss zu Weihnachten. Seit der Premiere 1973 ist jedoch viel Zeit vergangen. Wie sieht Pavel Trávníček heute aus?

Plätzchen backen, auf dem Weihnachtsmarkt Glühwein trinken, Geschenke besorgen − es gibt Traditionen, ohne die die Vorweihnachtszeit nur halb so schön wäre. Auch einige Filmklassiker gehören für viele zum festen Programm. Besonders beliebt ist "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel", das schon seit 49 Jahren Jung und Alt Jahr für Jahr warm ums Herz werden lässt.

Doch was wäre die Geschichte ohne den Prinzen, gespielt vom damals 23-jährigen Tschechen Pavel Trávníček? Er verzauberte nicht nur Aschenbrödel und ihre Stiefschwester, sondern auch zahlreiche Mädchen und Frauen vor den Fernsehbildschirmen. Auch nach dem Weihnachtsklassiker spielte er häufig den Prinzen.

So wirkte Trávníček in weiteren Märchenfilmen mit, etwa 1979 in "Schneeweißchen und Rosenrot" oder 1982 in "Der dritte Prinz". Dort waren er und Aschenbrödel-Darstellerin Libuše Šafránková ein zweites Mal als Paar zu sehen. 2018 übernahm er eine Rolle in der deutschen Filmsatire "Der große Rudolph" über den Münchner Modedesigner Rudolph Mooshammer.

Abseits der Schauspielerei ist Trávníček als Synchronsprecher tätig und lieh bereits Alec Baldwin, Steve Guttenberg und Jeff Goldblum seine Stimme. Eine kaum vorstellbare Karriere, wenn man bedenkt, was es beim "Aschenbrödel"-Dreh seinetwegen für Probleme gab. Dass er nicht reiten konnte, war das eine. Besonders kritisch wirkte sich Trávníčeks Dialekt aus, weswegen er im tschechischen Original sogar synchronisiert werden musste.

Spätes Vaterglück mit 66 Jahren

Nicht nur als Filmprinz war Trávníček auf der Suche nach der großen Liebe. Auch im echten Leben suchte er sie − und fand sie mehrmals. Seit 2015 ist er zum vierten Mal verheiratet. Im Dezember 2016 wurden seine 35 Jahre jüngere Frau Monika und er Eltern.

Während es für seine Ehefrau das erste Kind nach zwei Fehlgeburten war, ist es für Trávníček bereits das dritte. Er hat zwei erwachsene Söhne aus erster Ehe. Auf seinem Instagram-Kanal gewährt der Tscheche Fans immer wieder Einblicke in sein Familienleben und ist dort öfter mit seinem jüngsten Spross zu sehen.

"Man dachte, es wird ein Märchen wie jedes andere"

Während Pavel Trávníček noch mit beiden Beinen im Leben steht, leben viele der Darsteller aus dem Märchenklassiker nicht mehr. Aschenbrödel Libuše Šafránková starb im Juni 2021, die Stiefmutter Carola Braunbock bereits 1978. Durch "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" sind sie alle jedoch unsterblich geworden. Und das, obwohl zunächst niemand davon ausging, dass der Film derart begeistern würde.

"Kein Mensch hat gedacht, dass der Erfolg so anhält. Man dachte, es wird ein Märchen wie jedes andere", so Trávníček. "Es macht unglaublich stolz und dankbar, dass nach fast 50 Jahren immer noch diese Begeisterung über Generationen hinweg anhält." Auch in diesem Jahr wird er wieder ein Millionenpublikum als Prinz verzaubern. Stolze 15 Mal wird der Klassiker rund um Heiligabend in diesem Jahr ausgestrahlt. Wann genau, können Sie hier nachlesen.

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