Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Royals: Hat Königin Letizia Alt-König Juan Carlos aus Spanien vertrieben?

GALA.de-Logo GALA.de 08.08.2020 jre

Video: Juan Carlos & Sofía von Spanien: Diese Ehe existiert nur noch auf dem Papier (BUNTE.de)

Juan Carlos & Sofía von Spanien: Diese Ehe existiert nur noch auf dem Papier
NÄCHSTES
NÄCHSTES

König Felipe und Königin Letizia © Dana Press König Felipe und Königin Letizia

Spaniens emeritierter König Juan Carlos hat seine Heimat mit unbekanntem Ziel verlassen. Haben König Felipe und Königin Letizia etwas damit zu tun?

Das spanische Königspaar Königin Letizia, 47, und König Felipe, 52, gerät nach dem Abgang von Juan Carlos, 82, ins Kreuzfeuer der Kritik - und zwar in das von Journalist Jaime Peñafiel, 88.

Hat Königin Letizia Juan Carlos' Abreise mitzuverantworten?

Im TV-Programm "Cuatro al día" behauptet Peñafiel, dass unter anderem Königin Letizia für die Abreise ihres Schwiegervaters verantwortlich sei. "Das ist ein Triumph für Sánchez (Premierminister Spaniens, Anm. der Red.), Pablo Iglesias (Vizepräsident der Regierung) und Letizia.“ Sie "reiben sich die Hände" über Juan Carlos Abgang, meint der Journalist, "weil die drei sich zusammengetan haben, um den König von Spanien zu vertreiben." 

Weiterhin behauptet der ehemalige Journalist, dass sich Letizia und Juan Carlos immer schlecht verstanden hätten. "Letizia freute sich sogar eine Zeit lang über Juan Carlos Leiden, aber es scheint, dass sie eines Tages Angst bekam, weil es der Institution und ihrer eigenen Tochter schaden könnte."

Harte Kritik auch an König Felipe

Auch Juan Carlos' Sohn Felipe wird von Peñafiel mit Kritik nicht verschont. Der 52-Jährige sei von Politikern und seiner Ehefrau "unter Druck gesetzt" worden, sagt der Adels-Experte. "Juan Carlos hat das nicht verdient, vor allem nicht in dieser schändlichen Art und Weise. Was Felipe nicht erkennt, ist, dass Sanchez nicht gegen seinen Vater, sondern gegen ihn und die Monarchie ist. Und wenn er [Felipe] das nicht akzeptiert, liegt es daran, dass seine Gehirnzellen nicht funktionieren."

Jaime Peñafiel nennt Juan Carlos‘ Exil-Entscheidung "das Traurigste, was je in der spanischen Monarchie passiert ist" und meint, dass Felipe nach Juan Carlos' Tod "Tränen des Blutes weinen [wird], weil das, was er mit seinem Vater getan hat, nicht von Gott vergeben wird".

Wirbel bei den spanischen Royals

Juan Carlos war von 1975 bis 2014 das Staatsoberhaupt Spaniens. Im Juni dieses Jahres wurde vom Obersten Gerichtshof in Madrid eine Ermittlung gegen ihn eingeleitet. Der Verdacht: Korruption. Es geht um eine mutmaßliche Schmiergeldzahlung in Höhe von 100 Millionen Dollar (etwa 85 Millionen Euro) im Jahr 2008. Sie soll im Zuge des Baus einer Schnellbahnstrecke in Saudi-Arabien erfolgt sein. Der Bau wurde durch ein spanisches Konsortium durchgeführt. König Felipe hatte im März 2020 verkündet, das finanzielle Erbe seines Vaters auszuschlagen und ihm keine Apanage mehr zu zahlen.

In einem Schreiben, das der Palast am 3. August veröffentlichte, teilte Juan Carlos seinem Sohn mit, dass er Spanien verlassen werde um Schaden vom Königshaus abzuwenden. Ob er dies freiwillig oder auf Drängen der Politik und seiner Familie tat - darüber scheiden sich die Geister. Gerüchten zufolge soll sich Juan Carlos nach Abu Dhabi abgesetzt haben; doch auch die Karibik ist im Gespräch.

Verwendete Quellen: elconfidencial.com

Erfahren Sie mehr:

Spaniens Königspaar: Felipe und Letizia mit ihren Töchtern

Juan Carlos von Spanien: Er kehrt Spanien nicht für immer den Rücken

König Felipe + Töchter: So bewahrt er Leonor und Sofia vor dem Image ihres Opas Juan Carlos

NÄCHSTES
NÄCHSTES
| Anzeige
| Anzeige
| Anzeige
| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon