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"Bares für Rares": "Wie bei einem Kunstwerk" - skurriler Schuh sorgt für eine riesige Überraschung

stern-Logo stern 15.04.2020 mai
"Bares für Rares"-Moderator Horst Lichter und Experte Sven Deutschmanek (r.) begutachten den Schuh, den Hans-Georg Gläsker mit in die Sendung gebracht hat. © ZDF "Bares für Rares"-Moderator Horst Lichter und Experte Sven Deutschmanek (r.) begutachten den Schuh, den Hans-Georg Gläsker mit in die Sendung gebracht hat.

"Das ist der Wahnsinn." "Bares für Rares"-Moderator Horst Lichter ist von einem überdimensionalen Schuh begeistert, der in seiner Sendung einen neuen Besitzer finden soll. Das erste Gebot der Händler ist bescheiden, doch dann passiert eine kleine Sensation.

"Das ist der Burner. Ist der im Guinness-Buch der Rekorde?" Horst Lichter bekommt sich gar nicht mehr ein, als er das Objekt von Hans-Georg Gläsker sieht. Der 61-jährige Bielefelder möchte bei "Bares für Rares" einen überdimensionalen Schuh verkaufen. Das riesige Teil war das Meisterstück seines Vaters, eines Schuhmachers. "Es ist komplett aus Leder und aus einem Stück gemacht", erklärt Gläsker. "So werden Maßschuhe heute noch gefertigt." Doch ist die skurrile Rarität überhaupt etwas wert?

"Bares für Rares"-Experte Sven Deutschmanek bestätigt in seiner Expertise, dass es sich um eine komplette Handarbeit handelt. "Ich möchte nicht wissen, wie viel Arbeitsstunden darin stecken", sagt der Experte. Der Schuh, der in den Nachkriegsjahren entstanden ist, sei bis ins Detail wie ein Original gemacht. Allein die riesigen Leisten anzufertigen, sei eine aufwendige Arbeit gewesen. "Der Schuh ist sogar wasserfest, weil das Innenfutter wasserresistent ist."

"Bares für Rares"-Experte teilt Einschätzung nicht

Bei seiner Preisvorstellung bleibt Verkäufer Gläsker bescheiden. "Mir ist das Geld nicht so wichtig", sagt er und nennt 250 Euro als Wunschpreis. Er wolle den skurrilen Schuh verkaufen, um seinen Vater zu würdigen. "Für mich ist wichtig, dass seine Leistung anerkannt wird."

Doch Sven Deutschmanek sieht das völlig anders. "Der Preis ist absolut unrealistisch", sagt der "Bares für Rares"-Experte. "Der Schuh muss viel, viel mehr bringen." Er liege bei mindestens 600 bis 800 Euro. "Er kann noch viel mehr bringen", sagt Deutschmanek, der den Schuh mit einem Kunstwerk vergleicht.

Erstes Gebot der Händler bescheiden

Im Händlerraum klingt das erste Gebot wenig euphorisch. Julian Schmitz-Avila startet mit 100 Euro. Doch der riesige Schuh hat es vor allem Wolfgang Pauritsch und Elke Velten-Tönnies angetan. Die beiden überbieten sich gegenseitig. Schnell steigt der Preis auf über 500 Euro, doch das Bietergefecht ist noch nicht zu Ende. Bei 1300 Euro meint Pauritsch: "Das ist verdammt viel für diesen Schuh." Doch Velten-Tönnies gibt nicht auf. Erst bei 1500 Euro steigt sie aus. Der Schuh geht an Wolfgang Pauritsch.

Was der Allgäuer Händler damit vorhat, bleibt sein Geheimnis. "Wir kaufen hier Unikate", sagt er. Verkäufer Gläsker freut sich über das Geld und sieht den hohen Preis als Würdigung für seinen verstorbenen Vater. "Ich denke, dass ich alles richtig gemacht habe."

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