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Streaming-Serien erneut bei Grimme-Preisen erfolgreich

RP ONLINE-Logo RP ONLINE 03.03.2020 RP ONLINE

Essen/Marl. Am Dienstag wurden die diesjährigen Gewinner der Grimme-Preise in Essen bekannt gegeben. Neben Fernsehformaten konnten sich auch Streaming- und Pay-TV-Serien durchsetzen. Die Preise gehören zu den renommiertesten Auszeichnungen für das deutsche Fernsehen.

 Murathan Muslu als Plattenboss Kalifa sitzt in seinem Büro. Die neue Netflix-Serie „Skylines“. © Christian Lüdeke Murathan Muslu als Plattenboss Kalifa sitzt in seinem Büro. Die neue Netflix-Serie „Skylines“.

Die Grimme-Preise gehen erneut an einige Streaming- und Pay-TV-Serien. Neben den Netflix-Serien „Skylines“ über das Hip-Hop-, Finanz- und Drogengeschäft in Frankfurt am Main und der Coming-of-Age-Geschichte „How to sell Drugs online (fast)“ erhält auch der Sky-Krimi „Der Pass“ eine der renommierten Auszeichnungen, wie das Grimme-Institut am Dienstag im Essener Grillo Theater mitteilte.

Über alle Kategorien hinweg hätten sich Produktionen durchsetzen können, „die sich positionieren für eine offene, pluralistische Gesellschaft“, sagte die Direktorin des Marler Instituts, Frauke Gerlach. Insgesamt werden 16 Produktionen ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 27. März im Marler Theater statt.

In der Kategorie Fiktion wird neben „Skylines“ und „Der Pass“ auch der Episodenfilm „The Love Europe Project“ (ZDF/Arte) geehrt. Der Film sei ein Zeichen für die Verbundenheit und Zukunft Europas in Zeiten der EU-Kritik und des Brexits, hieß es in der Begründung der Jury. Als einziger Fernsehfilm in der Kategorie wird das Drama „Hanne“ (NDR/ARTE) ausgezeichnet. Den Grimme-Preis Spezial in der Kategorie Fiktion erhält die deutsch-französische Serie „Eden“, die die Schicksale von Migrantinnen in Europa aufgreift. Der Publikumspreis der Marler Gruppe geht an die WDR-Satire „Der König von Köln“.

In der Kategorie Information & Kultur wird unter anderen der NDR-Dokumentarfilm „SeaWatch3“ von Nadia Kailouli und Jonas Schreijäg ausgezeichnet. Mit „Dark Eden“, „Wie 'Holocaust' ins Fernsehen kam“ und „Die Unerhörten – Über den Landtagswahlkampf in der Prignitz“ werden drei weitere Dokumentationen gewürdigt, die sich mit gesellschaftspolitischen Themen beschäftigen.

Den Grimme-Preis für die „Besondere Journalistische Leistung“ erhält Georg Restle „für die kontinuierliche und haltungsstarke Berichterstattung über Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus“ stellvertretend für die Redaktion des WDR-Magazins „Monitor“, wie es hieß.

In der Kategorie Unterhaltung wird mit „Prince Charming“ (TVNOW/Vox) erstmals eine Datingshow mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Ein weiterer Preis geht an das ProSieben-Format „Joko & Klaas LIVE – 15 Minuten“, in dem die Moderatoren unter anderen Aktivistinnen gegen Rechtsextremismus eine Plattform gaben. Zudem wird die RBB-Talkshow „Chez Krömer“ ausgezeichnet.

In der Kategorie Kinder & Jugend wird neben der Netflix-Serie „How To Sell Drugs Online (Fast)“ auch der 3sat-Dokumentarfilm „Ab 18! Die Tochter von …“ gewürdigt. Bürger Lars Dietrich und Marti Fischer erhalten den Spezial-Preis für die Moderation der ZDF-Musikcomedy „Leider laut“.

Die besondere Ehrung des Deutschen Volkshochschul-Verbands geht in diesem Jahr an den Regisseur und Autor Heinrich Breloer.

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