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Ein G7-Gipfel mit Überraschungseffekt

Beim Fototermin für das G7-Gruppenbild war Mohammed Dschawad Sarif natürlich nicht dabei - und dennoch war der Überraschungsbesuch des iranischen Außenministers in aller Munde. Sarif war am zweiten Gipfeltag in Biarritz eingetroffen, um mit seinem französischen Amtskollegen Jean-Yves Le Drian und Präsident Emmanuel Macron zu sprechen. Auch mit Vertretern Deutschlands und Großbritanniens tauschte sich der Iraner aus. US-Präsident Donald Trump ließ den Überraschungsbesuch Sarifs unkommentiert. Washington unterhält keine diplomatische Beziehung zu Teheran. Bereits am Sonntagmorgen war unter den G7-Vertretern das Thema Iran und das Atomabkommen angesprochen worden, wie Macron erklärte: „In diesen Gesprächen haben sich zwei große gemeinsame Leitlinien gezeigt. Erstens: Kein G7-Staat möchte, dass der Iran jemals über Atomwaffen verfügt. Zweitens: Alle G7-Staaten möchten stabile Verhältnisse, Frieden in der Region und keine Handlungen, die diesen gefährden könnten“, sagte Macron. Handelsabkommen: Japan und USA einigen sich Es habe beim G7-Gipfel „großartige Treffen“ gegeben, fasste US-Präsident Trump seinen Eindruck zusammen. Das Frühstück am Sonntagmorgen hatte er mit dem englischen Premierminister Boris Johnson eingenommen und ihm in Sachen EU-Austritt den Rücken gestärkt. Johnson sei der richtige Mann für diese Aufgabe, so Trump, der zudem verkündete, mit Japan eine Grundsatzeinigung über ein Handelsabkommen erzielt zu haben. Umfassen soll ein solches Abkommen unter anderem den Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Japan werde den Vereinigten Staaten große Mengen Mais abkaufen, kündigte Trump an.

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