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Erdogan droht mit Fortsetzung seiner Militäroffensive

Die Entwicklungen in Nordsyrien bereiten weiter Sorgen. Mehr als hundertausend Kurden sind auf der Flucht und auf Hilfslieferungen angewiesen. Während die Waffenruhe in nur in einigen Regionen hält, kündigt Erdogan bereits eine Fortsetzung seiner Militäroffensive gegen die Kundenmiliz YPG an. Das zwischen der USA und der Türkei vereinbarte Abkommen zur Waffenruhe soll den YPG-Millizen fünf Tage Zeit geben, sich aus der sogenannten Sicherheitszone an der Grenze zur Türkei zurückzuziehen, die Erdogan einrichten will. Erdogan sagte vor Anhängern in der zentralanatolischen Stadt Kayseri: "Wenn es funktioniert, dann funktioniert's. Wenn nicht, dann werden wir in der Minute nach Ablauf der 120 Stunden dort weitermachen, wo wir aufgehört haben und die Köpfe der Terroristen zerschlagen." Ankara und die von Kurdenmilizen angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) beschuldigten sich gegenseitig, die Waffenruhe zu verletzen. Auf einer Pressekonferenz sagten Vertreter der kurdischen Selbstverwaltung, dass die türkische Armee und ihre Söldner ihre intensiven Angriffe fortsetzen würden, während sie sich selber an das Waffenstillstandsabkommen halten würden. Die türkische Armee würde dabei jede Arte von schweren Waffen einsetzen, von Flugzeugen bis hin zur Artillerie. Der syrische Präsident Bashar al-Assad hatte am Freitag eine Delegation aus Russland empfangen. Er führte Gespräche mit Alexander Lavrentiev und dem stellvertretenden russischen Außenminister Sergej Vershinin über die türkische Offensive. Erdogan wird am Dienstag nach Russland reisen, um die Lage in Syrien mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu besprechen.

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