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Golf von Oman: USA und Großbritannien machen Druck auf Iran

Nach den mutmaßlichen Angriffen auf zwei Tanker im Golf von Oman herrscht weiter Rätselraten über die Hintergründe - die Angst vor einer militärischen Eskalation zwischen den USA und dem Iran wächst. Der US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan ist der Ansicht, dass die Vorfälle im Nahen Osten nicht nur die USA betreffen würden. Er arbeite mit Sicherheitsberater Bolton und Außenminister Pompeo an einer internationalen Lösung für das Problem. Das US-Verteidigungsministerium veröffentlichte ein Video, das ein Patrouillenboot des Iran zeigen soll, wie es an einem der Tanker festmacht, um eine nicht explodierte Mine vom Schiffsrumpf zu entfernen. Für die Vereinigten Staaten ist dies ein Beweis, dass der Iran hinter den Angriffen steckt. Großbritannien ist ebenfalls dieser Ansicht. Außenminister Jeremy Hunt sagt: "Wir werden eine eigene unabhängige Untersuchung durchführen. Es gibt allerdings keinen Grund, der Einschätzung der USA nicht zu glauben. Wir sind eher auf ihrer Seite, sie sind unser engster Verbündeter." Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, ruft beide Seiten zur Besonnenheit auf: "Es muss definitiv geklärt werden, wer für was verantwortlich ist. Wir wollen mit allen Mitteln verhindern, dass es zu einer Konfrontation am Golf kommt." Der Iran wies die Anschuldigungen scharf zurück. Anstatt grundlose Unterstellungen zu verbreiten, sollte man eher herausfinden, wer von solchen Krisen am Golf am meisten profitiere, hieß es aus dem Außenministerium in Teheran.
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