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Häftling Iñaki Urdangarín tritt Sozialdienst an

Iñaki Urdangarín, inhaftierter Schwager des spanischen Königs Felipe, hat seinen Sozialdienst in einer Madrider Behinderteneinrichtung angetreten. Ein Gericht hat Urdangarín zweimal in der Woche Freigang gewährt, um in dem Heim zu arbeiten, in dem Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen betreut werden. Urdangarín werde das Gefängnis jeweils um 9 Uhr morgens verlassen und seinen Dienst ab kurz nach 10 verrichten, so der Leiter der Einrichtung. Der Arbeitstag des Ehemanns von Infantin Cristina dauert sechs Stunden. Der frühere Handballnationalspieler, der unter anderem zweimal die Bronzemedaille bei Olympischen Sommerspielen gewann, war im Februar 2017 wegen Veruntreuung, Geldwäsche und Betrug zu einer Haftstrafe von sechs Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Im Juni 2018 setzte das Oberste Gericht des Landes den Freiheitsentzug auf fünf Jahre und zehn Monate fest. Aufgrund der bereits damals gegen Urdangarín laufenden Ermittlungen entzog der König im Juni 2015 seinem Schwager den Titel Herzog von Palma. Infantin Cristina lebt mit den vier gemeinsamen Kindern in der Schweiz.
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