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Iran schießt US-Drohne ab

Die Spannungen zwischen dem Iran und den USA nehmen weiter zu. Nach eigenen Angaben haben die iranischen Revolutionsgarde eine US-Drohne abgeschossen. Die «Global Hawk»-Drohne sei am Donnerstag in den iranischen Luftraum in der südlichen Provinz Hormozgan eingedrungen. Die Provinz Hormozgan in Südiran liegt direkt am Persischen Golf und ist für Beobachter auch der eventuelle Schauplatz einer militärischen Konfrontation zwischen den beiden Erzfeinden. Nach dem einseitigen Ausstieg der USA letztes Jahr aus dem Wiener Atomabkommen von 2015 und Verhängung neuer Sanktionen gegen den Iran haben sich die Beziehungen der beiden Länder zunehmend verschlechtert. Im Mai hatte auch der Iran mit einem Teilausstieg aus dem Atomdeal begonnen und gedroht, die Straße von Hormus zu blockieren. Über diese Straße am Persischen Golf werden fast zwei Drittel des globalen Ölexports verschifft. Außerdem beschuldigen die USA den Iran, hinter dem mysteriösen Angriff auf zwei Öltanker letzte Woche am Golf von Oman zu stecken. Teheran weist die Vorwürfe zurück. Die Sorgen vor einer militärischen Konfrontation sind deswegen noch einmal gestiegen. Im Gegensatz zu den USA wollen die EU, Deutschland, Großbritannien und Frankreich das Atomabkommen unbedingt aufrechterhalten. am 28. Juni sollen sich die Vizeaußenminister des Irans mit den Partnern des internationalen Abkommens (der sogenannten 4+1 Gruppe - China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland) in Wien treffen. Nach Einschätzung von Beobachtern in Teheran könnte das Treffen die letzte diplomatische Chance für die Rettung des Atomdeals vor Ablauf des iranischen Ultimatums am 7. Juli sein.

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