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Israel: Gantz bekräftigt Willen zur Bildung einer Einheitsregierung

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu will weiter Regierungschef bleiben. Bei einer Gedenkfeier für den früheren Präsidenten Shimon Peres rief er seinen Herausforderer Benny Gantz auf, sich einer großen Koalition mit der Likud- sowie anderen rechten und religiösen Parteien anzuschließen. "Als es keinen klaren Sieg in der Knesset gab, entschied sich Shimon Peres für eine nationale Einheitsregierung. Er und Jitzchak Schamir einigten sich auf eine Zusammenarbeit, um Israel zu sicheren Ufern zu führen. Auch jetzt gibt es keinen klaren Wahlsieger. Ich rufe dich, Benny, auf, lass uns, wie der Präsident gesagt hat, zusammenarbeiten und Israel zu sicheren Ufern führen." Doch Gantz wies das Angebot zurück. Und er machte noch einmal klar, dass er Regierungschef werden will. Er sagte: "Ich beabsichtige, eine breite und liberale Einheitsregierung aufzustellen, die ich anführe. Eine Regierung, die den Willen unseres Volkes ebenso widerspiegelt wie unsere wichtigsten Versprechen." Schon vor der Wahl hatte Gantz für eine säkulare Einheitsregierung geworben. Er sagte, er werde keiner Regierung mit Netanjahu als Chef zustimmen oder beitreten. Bei der Wahl am Dienstag holte das Bündnis Blau-Weiß von Gantz eine knappe Mehrheit vor dem Likud. Allerdings fehlt beiden Lagern, dem rechts-religiösen und dem mitte-linken, eine Mehrheit, um regieren zu können.
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