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Jakarta: Zweite Nacht gewaltsamer Proteste gegen Wiederwahl des Präsidenten

Anhänger des unterlegenen Präsidentschaftskandidaten Prabowo Subianto haben in Indonesien gegen den Ausgang der Präsidentschaftswahl protestiert. Zweite Nacht gewaltsamer Ausschreitungen Bei teils gewaltsamen Ausschreitungen kamen Behördenangaben zufolge dabei sechs Menschen ums Leben, Hunderte wurden verletzt. Die Polizei hat in der Nacht mindestens 250 Menschen festgenommen. "Die indonesische Armee und Polizei macht keine Unterschiede. Sie werden in Übereinstimmung mit den Gesetzen des Landes entschieden agieren. Ich werde niemanden tolerieren, der die Sicherheit - und damit den demokratischen Prozess stört" , erklärte Präsident Widodo. Amtsinhaber Joko Widodo hatte nach Angaben der Wahlkommission die Präsidentschaftswahlen am 17. April gewonnen und seinen Herausforderer Prabowo Subianto klar geschlagen. Die Lage sei aber unter Kontrolle, versicherte der Präsident. Dennoch wurde der Zugang zu Sozialen Netzwerken im Internet eingeschränkt - aus Furcht vor weiteren Unruhen. Massive Unregelmäßigkeiten bei der Wahl? Herausforderer Subianto hatte "massive Unregelmäßigkeiten" bei der Wahl beanstandet. Er hat angekündigt, das Wahlergebnis mit juristischen Mitteln anzufechten. Zugleich forderte er seine Anhänger auf, Ruhe zu bewahren. Indonesien ist mit 260 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste muslimische Land der Welt.
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