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Kambodscha: Schildkröten züchten und ihr Überleben sichern

Projektziel: Im Angkor Centre for Conservation of Biodiversity (ACCB) im Norden Kambodschas leben über 730 Tiere. 91 Prozent von ihnen sind bedroht und stehen auf der Roten Liste. Das ACCB nimmt sich der Tiere an, um sie wieder in einen Zustand zurückzubringen, in dem sie wieder ausgewildert werden können. Noch ambitionierter sind die Zuchtprogramme für bedrohte Schildkrötenarten Umsetzung: Bei der Gelbkopfschildkröte feiert das ACCB erste Zuchterfolge. Das Team des Zentrums hofft darauf, in ein paar Jahren eine ganze Population auswildern und so deren Überleben sichern zu können Partner: Das ACCB kooperiert mit dem Allwetterzoo Münster, der Zoologischen Gesellschaft für Arten und Populationsschutz (ZGAP), der Stiftung Artenschutz und der Beratungsfirma Goetzpartners Schildkröten, diese unscheinbaren, langsamen Wesen, sind die am stärksten bedrohte Wirbeltiergruppe weltweit - stärker noch als die der Primaten. Menschlicher Appetit, Aberglaube und Tradition sind die Gründe dafür. Die Gelbkopfschildkröte betrifft das gleichermaßen. Die Spezies ist erst vor kurzem auf der Roten Liste als vom Aussterben bedrohte Art hochgestuft worden. Am ACCB war die schwierige und langwierige Zucht dieser Schildkröte erfolgreich - es gibt jetzt Nachwuchs. Nun allerdings fürchten die Artenschützer sich vor dem Moment, die Tiere in die Freiheit zu entlassen, weil sie nur allzu leicht zu fangen sind. Vielleicht aber kann der begehrte und streng gehütete Siam-Palisander Teil der Lösung dieses Problems sein. Ein Film von Lea Albrecht
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