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Kaschmir: Indien verhängt Ausgangssperre nach erneuten Protesten

Im indischen Kaschmir, in der Stadt Srinagar, sind am Freitag erneut Tausende von Menschen auf die Straße gegangen. Sie protestieren dagegen, dass die indische Regierung der Region den Autonomiestatus entzogen hat. Angesichts der massenhaften Proteste wurde eine Ausgangssperre verhängt. In den letzten zwei Wochen sind bei den Demonstrationen mindestens 152 Menschen durch Sicherheitskräfte verletzt worden. Neu Delhi will das hauptsächlich von Muslimen bewohnte Kaschmir stärker in das mehrheitlich hinduistische Indien integrieren. Viele Kaschmirer sind dagegen. Durch Indiens Entscheidung haben sich die Spannungen im Verhältnis zu Pakistan schlagartig erhöht. Pakistan stellt ebenfalls Ansprüche auf die Region und hat die Abschaffung des Autonomiestatus als "illegal" bezeichnet. Der Konflikt ist historisch bedingt: 1947 erlangte Britisch-Indien seine Unabhängigkeit und wurde in Indien und Pakistan aufgeteilt. Seitdem haben die beiden Länder bereits zwei Kriege um die Region Kaschmir geführt.
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