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Keine Einigung zwischen Russland und Ukraine: Gaslieferungen nach Westeuropa in Gefahr?

In Brüssel haben die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine über zukünftige Gaslieferungen nach Westeuropa noch keine Einigung gebracht. Vertreter beider Länder hätten unter Vermittlung der EU-Kommission "konstruktive Gespräche" geführt, sagte EU-Kommissionsvize Maros Sefcovic: "Ich freue mich, dass wir es geschafft haben eine positive und konstruktive Arbeitsatmosphäre zwischen den zuständigen ukrainischen und russischen Ministern zu erreichen. Wir haben uns darauf verständigt, dass sie und die Energieunternehmen Gazprom und Naftogaz die Diskussionen auf bilateraler Ebene fortsetzen werden, um all diese schwierigen und miteinander zusammenhängenden Fragen zu klären." Ein neues Abkommen ist nötig, weil die 2009 geschlossenen Verträge auslaufen. Russlands Energieminister Alexander Nowak gab sich optimistisch, dass schon bald ein neuer Vertrag zu Wege gebracht werden könne. In einem Monat wolle man die Gespräche fortsetzen, damit die Gaslieferungen vom 1. Januar an nicht unterbrochen würden: "Sollte es der Ukraine nicht gelingen, diese Richtlinien rechtzeitig umzusetzen, können wir vorerst auch auf der Basis des alten Vertrags weiter zusammenarbeiten und einen Übergangsabkommen mit der Ukraine schließen, bis wir die EU-Vorschriften entsprechend umgesetzt haben." Sein ukrainischer Amtskollege Alexej Orschel erklärte: "Es gibt noch immer ein Risiko, aber wir arbeiten konstruktiv und wir versuchen, die nötige Arbeit zu leisten, um das Abkommen über die Verbundleitungen gemäß der europäischen Rechtsvorschriften zu unterzeichnen, genauso wie das Abkommen über die Durchleitung. Der Preis hängt von der Menge des durch die Ukraine transportierten Erdgases ab." Der Ukraine kommt als Transitland für russisches Erdgas nach Westeuropa eine besondere Bedeutung zu, Das Land bezieht aber auch selbst Erdgas aus Russland. Durch den Konflikt in der Ostukraine sind die Beziehungen zwischen beiden Ländern angespannt.

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