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Macron warnt Türkei im Streit um Erdgas vor Zypern

Im Streit zwischen Zypern und der Türkei um Offshore-Erdgasvorräte haben die Regierungschefs der EU-Mittelmeeranrainer dem Inselstaat ihre Unterstützung zugesagt. Vor Wochen hatte die Türkei mit Probebohrungen rund 60 Kilometer westlich der Insel innerhalb der Ausschließlichen Wirtschaftszone Zyperns begonnen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron warnte Ankara: "Ich möchte meine Solidarität mit Zypern sowie meine Unterstützung und meinen Respekt für seine Souveränität bekräftigen. Die Türkei muss die illegalen Aktivitäten in Zyperns ausschließlicher Wirtschaftszone einstellen. Die Europäische Union wird in dieser Frage nicht zurückweichen." Seenotretter dürfen liybische Küstenwache nicht behindern Macron und die Vertreter sechs weiterer südeuropäischer Staaten waren zum Gipfeltreffen nach Malta gekommen. Dort stand auch das Thema Migration im Mittelpunkt. Gastgeber Joseph Muscat, Premierminister von Malta, erklärte: "Wir sind uns einig, das Thema Migration weiter auf europäischer Ebene voranzutreiben. Denn es ist untrennbar verbunden mit Reformen und Änderungen bei Schengen und der Freizügigkeit. Wir haben auch bekräftigt, dass eine Afrika-Politik nicht nur unter dem Gesichtspunkt Migration gesehen werden darf, denn Afrika muss in einen globalen Kontext gestellt werden. " In einer gemeinsamen Erklärung betonte die Mittelmeer-Gruppe, dass Seenotretter die libysche Küstenwache nicht bei der Aufnahme von Migranten behindern dürfen. Alle Schiffe müssten die internationalen Gesetze respektieren.
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