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Prominenz und Femen-Protest - Das war der Opernball 2018

Eine elegante Melanie Griffith ganz in Schwarz an der Seite von Unternehmer Richard "Mörtel" Lugner, gut 5000 herausgeputzte Gäste, politische Prominenz und ein Miniskandal am Rande, das war der Wiener Opernball 2018. Der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko war Gast von Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Was eine Femen-Aktivistin zu einem kurzen, textilfreien Protest auf dem roten Teppich animierte. Mit besonderem Interesse wurde das Ball-Debüt von Neu-Kanzler Sebastian Kurz verfolgt. Der hatte nicht nur den irischen Ministerpräsidenten Leo Varadkar samt Lebenspartner in seine Loge eingeladen, sondern auch die Menschenrechtsaktivistin Waris Dirie, die sich dem Kampf gegen die Genitalverstümmelung von Frauen verschrieben hat. Außer Kurz kamen noch weitere Kabinettsmitglieder der neuen ÖVP-FPÖ-Regierung, Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache zog den Skiurlaub vor. Der Tradition gemäß eröffneten 144 Debütantenpaare den Ball mit einer Gruppenchoreografie. Unter ihnen war erstmals auch ein Paar mit Down-Syndrom. Mit dem traditionellen Ausruf "Alles Walzer" wurden anschließend die Besucher auf die Tanzfläche gebeten. Nenneswerte Störungen vor dem Opernhaus gab keine. Zwar hatte die Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ) unter dem Motto "Eat the Rich" zum Protest gegen die soziale Ungleichheit im Land aufgerufen. Gerade einmal 100 Demonstranten zählte die Polizei.

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