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Schock auf Madeira: Vor allem Deutsche unter den Opfern

Es sind erschütternde Bilder von der portugiesischen Ferieninsel Madeira: Für mindestens 29 deutsche Touristen endete der Osterurlaub mit dem Tod, 27 weitere Menschen wurden bei dem schweren Busunglück in der Gemeinde Caniço am Mittwochabend verletzt. Ihr Bus war auf dem Weg vom Hotel zum Restaurant in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen und eine Böschung hinunter auf ein Wohnhaus gestürzt. Nach Angaben des portugiesischen Staatspräsidenten Marcelo Rebelo de Sousa stammen alle Todesopfer aus Deutschland. Unter den Verletzten waren demnach auch zwei Portugiesen: der Fahrer und ein Fremdenführer. Marcelo Rebelo de Sousa drückte im Namen aller Portugiesen den Angehörigen der Toten sein Beileid aus. Eigentlich wollte er gleich an die Unglücksstelle eilen, entschied sich jedoch gegen einen Flug nach Madeira, die Militärflugzeuge sollten für mögliche Krankentransporte auf das Festland zur Verfügung stehen. Urlauber im Alter zwischen 40 und 50 Jahren Medienberichten zufolge waren die Urlauber im Alter zwischen 40 und 50 Jahren. "Mit großer Erschütterung haben wir von dem tragischen Busunglück auf Madeira erfahren. Wir müssen leider davon ausgehen, dass Opfer aus Deutschland sind", twitterte das Auswärtige Amt am Mittwochabend. Regierungssprecher Steffen Seibert schrieb "Entsetzliche Nachrichten erreichen uns aus Madeira. Unsere tiefe Trauer gilt all denen, die in dem verunglückten Bus ihr Leben verloren haben, unsere Gedanken sind bei den Verletzten." Das Auswärtige Amt in Berlin richtete einen Krisenstab ein. Die deutsche Botschaft stehe in engem Kontakt mit den portugiesischen Behörden auf Madeira, um die Identität der Opfer zu klären und den Verletzten beizustehen, twitterte das Krisenreaktionszentrum des Auswärtigen Amtes am späten Mittwochabend. Später informierte das Auswärtige Amt, dass sich die Hotline-Nummer geändert habe: Dreitägige Trauerzeit auf der "Blumeninsel" Die Unglücksursache ist bislang noch unklar. Medien berichten, ein mechanisches Problem sei wahrscheinlich der Grund gewesen - entweder ein Bremsausfall oder ein eingeklemmtes Gaspedal. Die Busfirma SAM will bei der Aufklärung helfen. "Es ist unser Wille und unser Bestreben, dass alle Fakten, Gründe und Verantwortlichkeiten des Unfalls ermittelt werden", heißt es in einer Mitteilung des Verkehrsunternehmens. "Wir werden uneingeschränkt mit den Ermittlungsbehörden zusammenarbeiten." Die Unglücksursache ist bislang noch unklar. Die wegen ihres milden Klimas bei Urlaubern beliebte "Blumeninsel" steht nach dem Unfall unter Schock. Die Regionalregierung ordnet eine dreitägige Trauerzeit an.

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