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Sri Lanka setzt Anschlagsopfer bei

In Sri Lanka wurden die ersten Opfer der terroristischen Anschlagswelle vom Ostersonntag beigesetzt, bei der mehr als 300 Menschen getötet wurden. In Negombo gab es eine Massenbeerdigung. Die Regierung erklärte diesen Dienstag zum nationalen Trauertag, am Morgen wurden Schweigeminuten abgehalten. Die Zahl der Toten ist inzwischen auf 311 gestiegen, darunter sind 37 Ausländer. Unter den Opfern sind auch zwei Schweizer und ein Deutsch-Amerikaner und die drei Kinder des reichsten Dänen. Mehr als 500 Verletzte werden nach Angaben der Polizei noch in Krankenhäusern behandelt. Während der Beisetzungen haben einige Überlebende und Angehörige der Opfer mehr Details zu den Anschlägen preisgegeben, so wie der Australier Sudesh Kolonne: "Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich sah meine Tochter am Boden liegen. Ich versuchte, sie hochzuheben. Sie war bereits tot. Das gleiche gilt für meine Frau, sie ist auch tot. Das ist das Ende der Geschichte, von meiner Tochter und meiner Frau." Mehrere Selbstmordattentäter hatten sich in drei Kirchen und drei Luxushotels in die Luft gesprengt. Nach der Anschlagswelle und weiteren Explosionen wurde der Notstand verhängt, der den Sicherheitskräften mehr Rechte für Durchsuchungen und Festnahmen gibt. Zudem gilt weiter eine nächtliche Ausgangssperre. Die Behörden machen einheimische Islamistengruppen für die Anschlagswelle verantwortlich, die von einem ausländischen Netzwerk unterstützt worden seien sollen. 42 Verdächtige nahmen sie in Gewahrsam, darunter auch einen syrischen Staatsbürger.

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