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Streit zwischen Libanon und Israel um Bodenschätze

Ein französisch-italienisch-russisches Energiekonzern-Konsortium hat zwei Öl- und Gas-Explorations- und Förderabkommen mit dem Libanon unterzeichnet. Sie sind das Ergebnis der ersten internationalen Ausschreibung von Offshore-Lizenzen der libanesischen Erdölbehörde. Der israelische Verteidigungsminister Avigdor Lieberman hatte bereits vergangene Woche das "provokante" Vorgehen verurteilt und internationale Firmen aufgefordert, sich nicht daran zu beteiligen. Die beiden Länder streiten über eine dreieckige Meeresfläche von rund 860 Quadratkilometern (330 Quadratmeilen) im östlichen Mittelmeer. Die Zone erstreckt sich entlang des Randes von drei von fünf Energieblöcken, die der Libanon Anfang letzten Jahres ausschrieb. Die Abkommen betreffen die Öl- und Gasfelder Block 4 und Block 9 in der Tiefsee vor der Küste des Landes. An beiden Feldern ist der italienische Konzern Eni mit 40 Prozent beteiligt, weitere 40 Prozent hält der französische Betreiber Total SA und die restlichen 20 Prozent liegen bei der russischen Novatek.
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