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Vorsicht Hitze! Mittwoch bringt neue Rekordtemperaturen

Sich abkühlen - oder zumindest versuchen, irgendwie frisch zu bleiben - so lautet auch an diesem Mittwoch europaweit die Devise. Denn die Hitze dürfte vielerorts noch weiter steigen. Keine Panikmache In Frankreich warnen die Behörden vor Temperaturen von örtlich um die 40 Grad. Selbst unter der Erde gibt es kein Entrinnen, die Pariser Metro dampft. In weiten Teilen des Landes gilt seit Montag die zweithöchste Alarmstufe "Orange" mit einer Reihe von Maßnahmen: In öffentlichen Einrichtungen wurden klimatisierte Erfrischungsräume eingerichtet und Wasserflaschen verteilt, Schwimmbäder und öffentliche Duschen haben länger geöffnet. Das Gesundheitsministerium hat zudem eine kostenlose Info-Hotline zum Thema Hitze eingerichtet. Das sei keine Panikmache, so die Gesundheitsministerin Agnès Buzin. Sondern eine Bitte an alle, Verantwortung für sich selbst, die Familie und Nachbarn zu übernehmen, um nicht durch unüberlegtes Verhalten, die Notaufnahmen zu überfüllen. Besonders in medizinischen Einrichtungen und Altersheimen gelte erhöhte Wachsamkeit. Erinnerung an 2003 Die aktuelle Hitzewelle hat in Frankreich die Erinnerung an den mörderischen Sommer 2003 wachgerufen. Damals waren in Frankreich 15.000 vor allem ältere Menschen ums Leben gekommen. Seitdem ordnet die Regierung bei anhaltender Hitze besondere Vorsichtsmaßnahmen an. Die aktuelle Sahara-Hitze sorgt für Rekord-Temperaturen über der 40-Grad-Marke von Spanien bis zur Schweiz. Auch in Deutschland soll es unmittelbar nach dem bisher heißesten Tag dieses Jahres auch heute noch einmal wärmer werden. Hohe UV-Belastung Wissenschaftler warnen, dass Hitzewellen besonders gefährlich sein können, wenn sie im Frühsommer auftreten, bevor sich die Menschen an den Temperaturanstieg gewöhnt haben. Riskant für die Gesundheit ist nicht nur die Hitze, sondern auch die ebenfalls hohe UV-Belastung. Deswegen wird geraten, zwischen 11 und 15 Uhr den Aufenthalt im Freien zu vermeiden, sich mit Sonnenbrille, Hut und Sonnencreme zu schützen und auch im Schatten sonnendichte lange Kleidung zu tragen. Eine Entwarnung ist noch nicht in Sicht.

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