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Deutsche fliehen wegen „Null Covid“ aus China

Seit Beginn der Pandemie vor knapp drei Jahren hat ein Exodus eingesetzt. Die Zahl der ausländischen Manager und Fachkräfte in der zweitgrößten Volkswirtschaft soll sich nach groben Schätzungen mehr als halbiert haben. Wie viele es noch gibt, weiß keiner genau. Deutsche Firmen haben laut einer Umfrage der Handelskammer (AHK) ein Viertel ihrer ausländischen Mitarbeiter verloren. War ein Job in China früher ein Karrieresprung, lassen sich die Stellen heute auch nur noch schwer nachbesetzen. Während der Rest der Welt lernt, mit dem Virus zu leben, demonstriert China unbeirrt Null-Toleranz. Einreisende müssen sieben Tage in Hotelquarantäne plus drei Tage in häusliche Isolation, was örtlich eher willkürlich gehandhabt wird. "Die Reisebeschränkungen nach China und innerhalb des Landes sind weiterhin sehr hinderlich, um ausländische Mitarbeiter zu halten oder zu gewinnen," sagte Jens Hildebrandt, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der deutschen Handelskammer (AHK) in China.
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