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Berlin: Mauer ist - virtuell - wieder auferstanden

Der Palast der Republik, da steht er wieder. Vom Berliner Schloss? Weit und breit nichts zu sehen .... Ist allerdings nur virtuell: "TimeRide" so nennt sich das Projekt des Dresdners Jonas Rothe mit dem die 80er Jahre und die Mauer wieder auferstehen. Zu seiner Motivation sagt er: "Wie wäre es gewesen, wenn alles anders gekommen wäre? Wenn es keine friedliche Revolution gegeben hätte? Diese Frage sich immer wieder zu stellen - ich glaube, das gehört in einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit diesem Thema Geschichte und ganz insbesondere mit der friedlichen Revolution und dem Mauerfall ganz stark zusammen. Das sollten wir immer auch wieder auch tun." Über dieses "Was wäre wenn?" kann man auf einem Trip zurück in die DDR in einem nachgebauten Bus nachdenken. Da fährt dann auch ein launiger Berliner Busfahrer mit und sagt Sachen wie: "Hier war ooch nich allet Jold, wat jlänzt." "TimeRide" ist allerdings nicht das erste Projekt dieser Art: Schon 2008 hatten zum Beispiel Künstler mit "Reconstructing the Wall" die innerdeutsche Mauer virtuell wieder auferstehen lassen.
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