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Ein Jahr nach Chemnitz: Täter zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt

Fast ein Jahr nach dem tödlichen Messerangriff in Chemnitz Ende August 2018 ist in Dresden das Urteil gefallen: Der Täter wurde zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte neun Jahre Haft für den angeklagten Syrer gefordert, dessen Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert. Ein weiterer Verdächtiger ist noch auf der Flucht. Was sich genau ereignet hat, bevor der 35-jährige Deutsch-Kubaner Daniel H. starb, ist wohl nicht genau geklärt. Im Prozess hatte der Angeklagte geschwiegen, doch in einem Interview beteuerte er seine Unschuld. Vor allem wegen der folgenden Proteste hatte der Messerangriff von Chemnitz weltweit Aufsehen erregt. Es kam auch zu fremdenfeindlichen Ausschreitungen - unterstützt von Politikern der AfD - sowie zu Gegendemonstrationen und -konzerten.
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