Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Migration: 50% Zunahme auf Ägäis-Route

Die Zahl der illegalen Zuwanderung auf den wichtigsten europäischen Migrationsrouten ist im August leicht, um 9 Prozent gegenüber dem Vormonat, gestiegen. Der Grund ist eine Zunahme der Migration auf der östlichen Mittelmeer-Route, auf die griechischen Inseln. Dort ist die Zahl der Migranten auf das Doppelte im Vergleich zu Juli und um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Etwa drei Viertel aller Flüchtenden erreichen die EU derzeit über die Ost-Ägäis Nach Angaben von Frontex sind von Montag auf Dienstag dieser Woche sind knapp 700 Menschen auf Lesbos, Samos und Chios angekommen. Nach neuesten Daten sind derzeit 26.600 Menschen auf den Inseln untergebracht, die Versorgungssituation in den Lagern ist unzureichend. Migration insgesamt um 26 Prozent zum Vorjahr zurückgegangen Insgesamt ist die Migration 2019 jedoch auf allen europäischen Migrationsrouten zurückgegangen. Sie liegt mit 68.700 Menschen 26 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Auf der westlichen Mittelmeer-Route sank die Zahl der illegalen Migration um etwa die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr und um 43% im Vergleich zum Vormonat. Seit Jahresbeginn sind auf dieser Route 14.800 Menschen in die EU gekommen. Sie kamen überwiegend aus Subsahara-Afrika Auf der zentralen Mittelmeer-Route sank die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 60 Prozent. 6.600 Migranten sind in den ersten acht Monaten des Jahres über diesen Weg nach Europa gekommen. Tunesier, Sudanesen und Pakistanis waren auf dieser Route die am häufigsten vertretenen Nationalitäten. Nur auf der östlichen Mittelmeer-Route ist die Zahl der Migranten gestiegen - auf das Doppelte im Vergleich zum Vormonat und 10 Prozent mehr als in vergangenen Jahr. 9.300 Menschen sind seit Beginn 2019 über die Ägäis-Route in die EU gekommen. 40 Prozent von ihnen kamen aus Afghanistan. Nach UN-Angaben erreichte die Gesamtzahl der Migranten in diesem Jahr weltweit schätzungsweise 272 Millionen und verzeichnete damit einen Anstieg von 51 Millionen seit 2010. Europa hat in diesem Jahr mit 82 Millionen die meisten Migranten aufgenommen, gefolgt von Nordamerika mit 59 Millionen und Nordafrika und Westasien mit 49 Millionen Menschen.
image beaconimage beaconimage beacon