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USA bezichtigen Huawei der Lüge

Der Streit zwischen den USA und China um den Kommunikationskonzern Huawei nimmt kein Ende. US-Außenminister Mike Pompeo beschuldigt den Huawei-Chef der Lüge. Dieser habe die Beziehungen seines Unternehmens zur kommunistischen Regierung in Peking falsch dargestellt. Auch der japanische Konzern Panasonic gehört jetzt zu den Unternehmen wie Google, Intel, Qualcomm und Lumentum, die Huawei auf eine schwarze Liste gesetzt haben. Panasonic sagte aber, Geschäftsvorgänge mit Huawei, die nicht gegen die US-Vorschriften verstoßen, würden weiterhin normal abgewickelt. Immer mehr Unternehmen auch in Asien und in Europa haben ihre Bestellungen von Huawei-Smartphones ausgesetzt, nachdem die Trump-Regierung beschlossen hatte, den Zugang des Unternehmens zu amerikanischer Technologie zu beschränken. Huawei ist der weltweit größte Anbieter von 5G-Telekommunikationsgeräten. Während die USA, Australien, Neuseeland und Japan haben die Nutzung von Huawei-Infrastruktur verbieten, erlaubt Großbritannien diese teilweise. Trotz des Drucks der USA gibt es in Deutschland kein Verbot, und auch Frankreich will offenbar keine harte Linie gegen das chinesische Unternehmen verfolgen. Die Niederlande wollten im Juni eine Entscheidung fällen. Huawei veröffentlichte unterdessen eine Erklärung, in der es heißt, man sei zuversichtlich in dieser bedauerlichen Situation eine Lösung zu finden.

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